Wieder Probleme bei Stammstrecke Richtung Osten: Züge fallen aus

Wieder Probleme bei Stammstrecke Richtung Osten: Züge fallen aus
+
Wenn am Sonntag die Frist zur Regierungsbildung ausläuft, kann Staatspräsident Erdogan Neuwahlen ausrufen. Foto: Presidential Press Office

Koalitionsgespräche gescheitert: Türkei vor Neuwahlen

Istanbul (dpa) - Mehr als zwei Monate nach der Parlamentswahl in der Türkei sind auch Gespräche über eine Koalition zwischen der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP und der rechtsnationalistischen MHP gescheitert.

Ministerpräsident Ahmet Davutoglu erklärte am Montag in Ankara, bei dem mehr als zweistündigen Gespräch mit MHP-Chef Devlet Bahceli sei es zu keiner Einigung gekommen. Damit sind Neuwahlen im November wahrscheinlich.

Die AKP hatte bei den Parlamentswahlen am 7. Juni ihre absolute Mehrheit verloren. Koalitionsgespräche mit der Mitte-Links Partei CHP waren zuvor ebenfalls gescheitert.

Die 45-Tage-Frist zur Regierungsbildung, die mit der Bildung des Sitzungrats des Parlaments am 9. Juli begann, läuft an diesem Sonntag aus. Dann kann Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan laut Verfassung Neuwahlen ausrufen. Erdogan hatte deutlich gemacht, dass er die Frist nicht verlängern wolle.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Trump will Kampf in Afghanistan verschärfen
Seit fast 16 Jahren kämpfen US-Soldaten in Afghanistan. Die Erfolge sind umstritten. Donald Trump war einst ein scharfer Kritiker des Einsatzes. "Wir werden Terroristen …
Trump will Kampf in Afghanistan verschärfen
Nach Akhanlis Verhaftung: Der lange Arm des Erdogan
Seit 2010 wurde der Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli per internationalem Haftbefehl gesucht - aus haltlosen Gründen. Nun holt ihn der lange Arm Erdogans in Spanien …
Nach Akhanlis Verhaftung: Der lange Arm des Erdogan
Wer die Überlebenden der Terrorzelle sind
Nach den Anschlägen in Katalonien hat einer der Terrorverdächtigen vor Gericht die Vorbereitung eines noch größeren Anschlags gestanden. Die vier überlebenden Mitglieder …
Wer die Überlebenden der Terrorzelle sind
Bundesgericht bestätigt Abschiebung islamistischer Gefährder
Leipzig (dpa) - Das Bundesverwaltungsgericht hat in zwei Grundsatzentscheidungen die Abschiebung von Terrorverdächtigen gebilligt.
Bundesgericht bestätigt Abschiebung islamistischer Gefährder

Kommentare