Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un neben einem Sprengkopf. Foto: KCNA
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Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un neben einem Sprengkopf. 
Reaktion auf den nordkoreanischen Atomtest: Start einer Hyunmoo-2-Rakete in Südkorea. Foto: Südkoreanisches Verteidigungsministerium
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Reaktion auf den nordkoreanischen Atomtest: Start einer Hyunmoo-2-Rakete in Südkorea. Foto: Südkoreanisches Verteidigungsministerium
Nach Angaben der nordkoreanischen Regierung zeigt das Foto den Test einer Hwasong-14-Interkontinentalrakete. Foto: KCNA
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Nach Angaben der nordkoreanischen Regierung zeigt das Foto den Test einer Hwasong-14-Interkontinentalrakete. Foto: KCNA
Test des Raketen-Abwehrsystems THAAD: Das System dient der Abwehr von Kurz- und Mittelstreckenraketen und zielt auf die Bedrohung durch Nordkorea. Foto: Ralph Scott/Department Of Defense
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Test des Raketen-Abwehrsystems THAAD: Das System dient der Abwehr von Kurz- und Mittelstreckenraketen und zielt auf die Bedrohung durch Nordkorea. Foto: Ralph Scott/Department Of Defense
Die nordkoreanische Atomanlage Yongbyon auf einem Satellitenbild aus dem Jahr 2004. Foto: Digitalglobe
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Die nordkoreanische Atomanlage Yongbyon auf einem Satellitenbild aus dem Jahr 2004. Foto: Digitalglobe
Das von "Airbus Defense & Space" und der Internetseite "38 North" am 12.04.2017 veröffentlichte Satellitenfoto zeigt das Atomwaffen-Testgelände in Punggye-ri im gebirgigen Nordosten von Nordkorea. Foto: Pleiades CNES/Airbus DS/38 North/Spot Image
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Das von "Airbus Defense & Space" und der Internetseite "38 North" am 12.04.2017 veröffentlichte Satellitenfoto zeigt das Atomwaffen-Testgelände in Punggye-ri im gebirgigen Nordosten von Nordkorea. Foto: Pleiades CNES/Airbus DS/38 North/Spot Image
Ballistische Raketen bei einer Militärparade in Pjöngjang. Foto: Wong Maye-E
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Ballistische Raketen bei einer Militärparade in Pjöngjang. Foto: Wong Maye-E

"Ins Meer versenken"

Komitee in Nordkorea ruft zu Atombombenabwurf auf Japan auf

Pjöngjang - Nach den neuen Sanktionen des UN-Sicherheitsrates verschärft Nordkorea seine Verbalattacken gegen die USA und ihre Verbündeten Japan und Südkorea. Das der herrschenden Arbeiterpartei unterstellte Asien-Pazifik-Friedenskomitee rief dazu auf, Japan mit einer Atombombe anzugreifen.

Mit der Nuklearwaffe sollten "die vier Inseln des Archipels ins Meer versenkt werden", hieß es in einer Erklärung. Das US-Kernland müsse zudem "zu Asche und Dunkelheit reduziert" sowie die Regierung in Seoul "mit einer Feuerattacke ausgelöscht werden", wurde das Komitee von den Staatsmedien zitiert. 

Der Weltsicherheitsrat hatte am Montag auf Betreiben der USA die Strafmaßnahmen gegen Nordkorea wegen eines verbotenen Atomtests einstimmig verschärft. Die Resolution deckelt Öllieferungen an Nordkorea. Textilexporte, ein extrem wichtiger Posten im Außenhandel des Landes, werden verboten. Die Regierung in Nordkorea erklärte daraufhin, den Sanktionsbeschluss kategorisch abzulehnen und von ihrem Atomprogramm nicht abrücken zu wollen.

Japan habe sich den von den USA eingefädelten Sanktionen "eifrig" angeschlossen, heißt es in der Erklärung des nordkoreanischen Komitees weiter. "Japan braucht nicht mehr länger zu existieren." Südkoreas Regierung wurde als Gruppe "pro-amerikanischer Verräter" beschimpft, die sich ebenfalls für härtere Sanktionen ausgesprochen hätten. Auch verlangte das Komitee die Auflösung des UN-Sicherheitsrats, weil es sich als "Werkzeug des Bösen" erwiesen habe und den Anweisungen der USA folge. 

Nach Angaben des südkoreanischen Vereinigungsministeriums handelt es sich bei dem Komitee um eine quasi-offizielle außenpolitische Organisation, die für den "kulturellen und politischen" Austausch in der Region zuständig ist. 

Nordkorea hatte nach eigenen Angaben am 3. September eine Wasserstoffbombe gezündet, mit der Interkontinentalraketen bestückt werden können. 

Sanktionen erhöhen Druck auf Kim

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Warum ein Krieg mit Nordkorea so gefährlich wäre

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