Lawinenabgänge in den Chiemgauer Alpen - verschüttete Personen vermutet

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Merkur-Autor Dirk Walter.

Der neue weltweite Schülertest

Kommentar: Pisa nervt – gut so!

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München - Die neue Pisa-Studie analysiert nicht nur, sie gibt auch praxisnahe Vorschläge. Man muss sie nur umsetzen, meint Merkur-Autor Dirk Walter.

15 Jahre nach dem Pisa-Schock weicht ein pragmatischer Blick auf die Bildungsstudie dem früheren Alarmismus. Das ist gut und schlecht zugleich. Gut, weil Panik ohnehin kein guter Ratgeber für die Verbesserung von Schule ist, wo ein langer Atem zählt, aber kein Aktionismus. Schlecht, weil Bildungspolitik generell angesichts aktueller Krisenlagen aus dem Blick geraten ist. Es gibt (vermeintlich) Wichtigeres. Als Weckruf für die deutsche Lehrerschaft und die Kultusminister ist der Pisa-Test daher sinnvoll, gerade weil er nervt. Ihn abzuschaffen, wie dies einige Konservative fordern, wäre falsch.

Mehr Begeisterung für Natur und Technik wecken

Wie auch ihre Vorgängerstudie, so gibt auch die neue Untersuchung praxisnahe Vorschläge. Man muss sie nur umsetzen. Zum Beispiel lautet ein Rat, mehr Begeisterung für Natur und Technik zu wecken und mit dem naturwissenschaftlichen Unterricht früher zu beginnen, am besten schon in der Grundschule, wo im Moment eine Art Heimatkunde vorherrschend ist. Die alten Frontstellungen, vor allem die Frage, ob Schule die soziale Ungleichheit in Deutschland komplett auffangen kann, sind indes von vorgestern. Sie kann es nicht – Schule ist keine gesellschaftliche Reparaturwerkstatt, sondern in erster Linie zur Vermittlung von Wissen und Bildung gedacht.

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