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Merkur-Vize-Chefredakteur Georg Anastasiadis. 

Sind wir erpressbar?

Kommentar: Problematische Maghreb-Flüchtlinge

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München - Nicht alle Flüchtlinge sind kriminell, aber immer oft sind es Nordafrikaner, die hier straffällig werden. Wie können wir die wieder los werden, fragt sich unser Autor.

Nein, nicht alle zu uns kommenden Algerier und Marokkaner sind Terroristen oder Grapscher. Aber richtig ist, dass Angehörige dieser Migrantengruppe häufiger auffällig werden als andere, geringere Asylchancen haben und deshalb öfter als Kleinkriminelle in der Illegalität untertauchen. Und wenn sie von der Polizei dort aufgegriffen werden, geht der Ärger weiter. Denn aus der Notlage, in die die Kanzlerin und ihre Regierung durch den Zuwandereransturm geraten sind, machen die Regierungen des Maghreb ein lukratives Geschäftsmodell: Sie weigern sich, bestehende Rückführungsabkommen für aus Deutschland ausgewiesene Migranten zu befolgen und verlangen für mehr Entgegenkommen mehr Geld. Berlin hat sich mit seiner unüberlegten Politik der offenen Grenzen erpressbar gemacht – und muss jetzt, siehe auch Türkei, jeden Preis zahlen, um die unerwünschten Einwanderer wieder loszuwerden. Die aberwitzige Flüchtlingspolitik treibt immer neue Blüten.

So wie bisher, dass zehntausende junge Männer über die offenen Grenzen bei uns einsickern, um anschließend für viel Geld in ihre Heimat zurückverkauft zu werden, kann es nicht weitergehen. Deutschland und die EU müssen dringend neue Strategien entwickeln im Umgang mit der stark steigenden Zahl von Nordafrikanern, die über das Mittelmeer nach Europa kommen. Spanien schickt aufgegriffene Migranten umgehend zurück – mit der Folge, dass diese sich weitere teure, weil von Schleusern organisierte Reisen übers Meer zweimal überlegen. Als Folge dieser Praxis ist mit der Zahl der Flüchtenden auch die Zahl der in spanischen Gewässern ertrunkenen Menschen deutlich zurückgegangen. Dagegen hat sich entlang der scheunentoroffenen Fluchtrouten über Italien und Griechenland ein florierender Schleusermarkt etabliert – und die Ägäis ist zu einem riesigen Friedhof geworden.

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