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Russlands Präsident inszeniert sich

Kommentar: Putin will Stärke zeigen!

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München - Die Macht des Kremlchefs reicht soweit, dass er sogar im US-Wahlkampf mitzumischen vermag. Das Spiel zwischen Putin und dem künftigen US-Präsidenten Trump ist gefährlich, meint Merkur-Redakteur Werner Menner. 

Putins öffentliche Auftritte dienen vorrangig nur einem Zweck: Stärke zeigen. Seinem Volk und der Welt. Die neue Stärke Russlands als Global Player und Großmacht, die den USA – wie in Syrien bewiesen – jederzeit die Stirn bieten kann. Und die Macht des Kremlchefs, der sogar im US-Wahlkampf mitzumischen vermag.

Putin inszeniert sich. Bevorzugt vor den Augen der Weltpresse. Als der Mann, der Russland verkörpert, für den es in Russland derzeit und auf längere Sicht keine Alternative gibt. Glaubt man den Umfragen, dann steht das Gros der Russen trotz der miserablen wirtschaftlichen Lage hinter ihm – und wird auch in den kommenden Jahren den Gürtel enger schnallen. Wenn auch nicht in allen Fällen freiwillig. Aber das ist eine interne Angelegenheit, die der Westen mit Putin akzeptieren muss.

Gefährlich ist das „Spiel“ zwischen Putin und edm künftigen US-Präsidenten Trump, den der Kremlchef als vermeintlich leichteren US-Gegner einstuft und als Freund hofiert. Gefährlich, weil zwei Staatenlenker mit ausgeprägten narzisstischen Persönlichkeitsstörungen aufeinanderprallen. Enttäuschungen und Konflikte sind programmiert.

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