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Kommentar zum Rentenalter: Die unangenehme Wahrheit

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München - Einmal mehr bringt eine Studie die unangenehme Wahrheit ans Licht. Wer länger lebt, muss länger arbeiten. Ein Kommentar von Sebastian Horsch.

Der demographische Wandel wird sich auch durch Zuwanderung – wie von manchen erhofft – nicht kompensieren lassen, das Durchschnittsalter steigt. Was also tun? Soll das System in seinen Grundzügen erhalten bleiben, gibt es drei Stellschrauben. Entweder die Beiträge werden weiter erhöht, oder die Renten sinken weiter, oder die Menschen arbeiten länger.

Man kann natürlich unabhängig davon dafür sein, dass auch Selbstständige, Beamte und Politiker in den Rententopf einzahlen müssen. Und man muss natürlich Lösungen finden für die Menschen, die ein erhöhtes Rentenalter körperlich gar nicht erreichen können. Eine höhere Altersgrenze bedeutet schließlich auch Abschläge für die Pflegerin, die wegen ihrer Rückenschmerzen vorzeitig in Rente muss – und somit de facto eine Rentenkürzung.

Man kann und muss über vieles diskutieren. Aber eine Tatsache muss dabei doch als solche anerkannt werden: Wenn immer weniger junge Menschen für immer mehr Rentner immer länger zahlen sollen, dann geht die Rechnung nun einmal nicht auf.

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