Heimleiter von Flüchtlingsfrauen attackiert

Kommentar zur Bayernkaserne: Den Turbo anschmeißen

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München - Wieder ein Vorfall mit Flüchtlingen. Diesmal Frauen, die auf einen Unterkunftsleiter losgehen, der doch zum Helfen da ist. Keine Frage, dass das geahndet werden muss. Doch wie soll man es bewerten? Ein Kommentar von Christine Ulrich.

Erschreckende Nachrichten mit Flüchtlingen häufen sich. Auch in München, wo es sonst ziemlich friedlich zugeht. So mancher Bürger ängstigt sich, ob wir nun ein Gewalt-Land werden. Aber welche Lehre gibt es aus all den unterschiedlichen Ereignissen? 

Wer es einfach mag, sagt: Wir schaffen es eben doch nicht mit den vielen Flüchtlingen. Aber das wäre keine Alternative, denn weiterhin werden Menschen in Not zu uns kommen. Zwei Dinge müssen her: Vorfälle transparent aufzuarbeiten, damit verängstigte Bürger auch dem Rechtsstaat wieder vertrauen. Und: Integration. Dazu gehört, den Fremden nahezubringen, wie wir hier leben. Aber auch, ihnen Lebensumstände zu schaffen, die sie nicht durchdrehen lassen: Damit nicht nur Männer Deutsch lernen, muss man die Kurse mit Kinderbetreuung ausbauen. 

Man muss den Aufenthalt in Sammelunterkünften auf wenige Monate beschränken. Stadt, Freistaat, Bund müssen 2016 gemeinsam den Turbo anschmeißen – das erwarten Bürger und Flüchtlinge.

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Rubriklistenbild: © Haag Klaus

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