Merkur-Kommentar

Tunnel unterm Englischen Garten: Noch kein Durchbruch

  • schließen

München - Das Ideal der autogerechten Stadt hat viele Wunden gerissen, die heute nicht zu fassen sind. Die vielleicht unglaublichste: eine röhrende, stinkende Schneise quer durch den weltbekannten Englischen Garten. Diese Wunde zu heilen, ist eine historische Chance. Ergreift man sie nicht, würde alles noch schlimmer.

In München ist wenig bekannt, was die Konsequenz wäre: In wenigen Jahren liefe für den Status Quo die Genehmigung aus, der Mittlere Ring müsste im Park sogar noch ausgebaut werden: eine absurde Vorstellung. Wenn die Politik sich jetzt vom nervigen Klein-Kein der Schuldzuweisungen zwischen Rathaus und Staatskanzlei verabschiedet, ist das eine gute Nachricht. Bürgermeister Josef Schmid, CSU, könnte in der Frage endlich die Rolle spielen, die sich viele von ihm erwartet haben: einen guten Draht zum Freistaat zu schaffen.

Ein Durchbruch freilich ist all das noch nicht. Zu schwierig dürften die Gespräche werden, wenn es konkret ums Geld geht. Und zu offen ist die Frage, ob Münchner Unternehmen wirklich in großem Stil spenden.

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht zur Tunnel-Frage am Englischen Garten.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Das ist eine Stilfrage“: Seehofer attackiert Merkel
CDU-Chefin Angela Merkel will am Sonntag offenbar bekannt geben, wer in ihrer Partei welchen Ministerposten bekommt. Das gefällt CSU-Chef Horst Seehofer gar nicht. 
„Das ist eine Stilfrage“: Seehofer attackiert Merkel
Blutige Angriffe auf Sicherheitskräfte in Afghanistan
Kabul (dpa) - Bei vier Anschlägen von Aufständischen auf Sicherheitskräfte sind in Afghanistan mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Die radikalislamischen Taliban …
Blutige Angriffe auf Sicherheitskräfte in Afghanistan
Union diskutiert über ihr Profil
Christsoziale und CDU-Konservative drängen nach rechts, andere in der CDU bremsen. Es geht ums Profil, aber auch ums Personal, um Macht und Karrieren. Der Union stehen …
Union diskutiert über ihr Profil
Die große Frage: Wer zahlt bei Gratis-Nahverkehr?
Ideen zur Luftreinhaltung gibt es viele, gratis sind die wenigsten. Vor allem der Vorstoß der Bundesregierung, in zunächst fünf Städten kostenlosen Nahverkehr …
Die große Frage: Wer zahlt bei Gratis-Nahverkehr?

Kommentare