Wandergruppe verschüttet? Lawinenabgang im Berchtesgadener Land

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Auftritte in Mexiko und Arizona

Kommentar: Trump bleibt eben Trump

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München - Donald Trumps Plan, eine Mauer an der mexikanischen Grenze errichten zu lassen, grenzt an Realsatire. Trotzdem steht Amerika im November vor der Wahl des kleineren Übels. Ein Kommentar von Mike Schier.

Die Ausgangssituation konnte für Donald Trump kaum schlechter sein: In den Umfragen liegt er weit hinter seiner Konkurrentin Hillary Clinton, sein Wahlkampfmanager musste mit lautem Knall gehen, republikanische Schwergewichte setzen sich reihenweise von ihm ab. Da schien es seinen Strategen wohl ein gute Idee, mit einer Mexiko-Reise internationale Kompetenz vorzugaukeln und vielleicht einige verärgerte Latino-Wähler zu besänftigen.

Doch Trump bleibt eben Trump: Kaum war er zurück in Arizona, brach wieder der alte Ton durch. Sein Vorhaben, an der mexikanischen Grenze eine Mauer zu errichten, die aber gefälligst die Mexikaner bezahlen sollen, grenzt ebenso an Realsatire wie die Schirmmütze seines Unterstützers Rudy Giuliani. Der New Yorker Ex-Bürgermeister erschien mit einer Kappe, auf der Trumps Slogan „Make America Great Again“ in „Make Mexico Great Again Also“ umgedichtet wurde. So einfach ist das.

Die Trump-Fans jubelten dennoch begeistert – sie folgen ihrem Held bislang durch jede Wirrung, gerade weil er jegliche Konvention mit Füßen tritt. Insofern ist es nur konsequent, wenn Trump sich nicht weichspülen lassen will. Nur: Eine Mehrheit am Wahltag dürfte dieses Verhalten nicht garantieren. Wäre Hillary Clinton bei den Amerikanern nur ein klein wenig beliebter, müsste das Rennen längst entschieden sein. So stehen die meisten am 8. November eher genervt vor der Wahl des kleineren Übels.

Rubriklistenbild: © Haag Klaus

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