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„Mietpreise an die Maßpreise koppeln“ - Womit „Die Partei“ bei der Kommunalwahl auf Stimmenfang geht

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Bei der Europawahl hat „Die Partei“ bereits für Furore gesorgt. Nun hat es die Satirepartei auf den Münchner Stadtrat abgesehen und möchte bei der Kommunalwahl 2020 anknüpfen.

München - Das Parteienspektrum im Münchner Rathaus könnte nach der Kommunalwahl 2020 im kommenden März deutlich bunter werden. Jetzt hat auch die Satire-Partei „Die Partei“ ihre Liste für die Wahl des Stadtrats aufgestellt. 

Die Partei bei der Kommunalwahl 2020: Mietpreise an Maßpreise koppeln?

Mit von der Partie ist auf Platz fünf der OB-Kandidat Moritz Weixler. Der Bühnentechniker sieht sich als „Verfechter des militanten Anstands“. Er hofft: „Die Stadt ging schon auf meine Forderung eines Nachtbürgermeisters ein. Nun gilt es, diese Stelle durch mich zu besetzen, sozusagen als 24-Stunden-Bürgermeister mit Nachtzulage.“

Schon echte Politik oder noch Satire? Die Partei geht bei der Kommunalwahl 2020 auf Stimmenfang
Schon echte Politik oder noch Satire? Die Partei geht bei der Kommunalwahl 2020 auf Stimmenfang. © FKN

Die Liste wird derweil angeführt von Marie Burneleit (liegend). Die gelernte Werbekauffrau verspricht „Turbopolitik in schön“. Auf Platz zwei der Liste: Sabine Werner. Die Sozialpädogin sagt den explodierenden Mietpreisen den Kampf an: „Die Mietpreise pro qm werden in Zukunft an die Maßpreise auf der Wiesn gekoppelt.“ 

Bei der Europawahl in diesem Jahr konnte „Die Partei“ immerhin 2,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen.

MK

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