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Umfrage zu OB-Wahl 2020 in München: Darum könnte es für Dieter Reiter eng werden

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Von: Franz Rohleder, Klaus Vick

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Münchens OB Dieter Reiter (SPD).
Münchens OB Dieter Reiter (SPD). © Achim Schmidt

„Dieter Reiter darf sich nicht zu sicher sein“, meint Klaus Vick in seinem Kommentar zur OB-Wahl 2020 in München. Darum könnte es für Reiter eng werden.

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Gut vier Monate sind es noch bis zur Kommunalwahl, bei der auch über den neuen Münchner Oberbürgermeister entschieden wird. Die spannende Frage: Können die Herausforderinnen Katrin Habenschaden (Grüne) und Kristina Frank (CSU) dem Platzhirsch Dieter Reiter (SPD) gefährlich werden?

Die beiden Frauen holen beim Bekanntheitsgrad und den Sympathiewerten auf, liegen aber noch immer weit hinter dem amtierenden OB. Bemerkenswert ist vor allem, dass deutlich mehr Menschen Habenschaden kennen als Frank. Dabei hat die CSU-Bewerberin kraft ihres Amtes als Kommunalreferentin eine bessere Ausgangsposition, die sie auch weidlich nutzt. Sie lässt kaum eine Gelegenheit aus, sich medial in Szene zu setzen. Frank pflanzt Apfelbäume, posiert auf Blühwiesen, sammelt Müll an der Isar, macht Yoga auf Dachterrassen und eröffnet Feste auf dem Viktualienmarkt. Aber reicht das?

Habenschaden punktet offenbar mit ihrer seriösen, unaufgeregten Art. Und sie profitiert vom Höhenflug der Grünen, der sich gerade in der Metropole München manifestiert.

Und Dieter Reiter? Ist nach wie vor beliebt. Wer ihn im politischen Alltag beobachtet, sieht einen gelassenen Mann. Nervös? Warum denn? Viele Beobachter glauben, dass es nur darum gehen wird, welche seiner Herausforderinnen die Stichwahl erreicht. Doch zu sicher sollte sich der Amtsinhaber nicht sein. Denn eines ist auch klar: Seine Partei, die SPD, ist derzeit eher Hypothek als Hilfe.

Klaus Vick

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Oberbürgermeister (OB) Dieter Reiter (SPD) regiert seit 2014 im Münchner Rathaus - und möchte mindestens noch sechs Jahre dran hängen.  Kristina Frank (CSU) möchte das Rathaus für die Christsozialen zurückerobern, die zuletzt mit Erich Kiesl von 1978 bis 1984 den OB stellten.Für die Grünen tritt Katrin Habenschaden, die Fraktionschefin der Partei im Rathaus, als Kandidatin an.Die Freien Wähler haben Hans-Peter Mehling als ihren OB-Kandidaten für das Münchner Rathaus nominiert.Die Linke schickt mit Thomas Lechner einen parteilosen Kandidaten ins Rennen.Richard Progl ist Kandidat der Bayernpartei für die OB-Wahl 2020 in München.Tobias Ruff möchte für die ÖDP antreten.Stadtrat Jörg Hofmann wird die FDP als OB-Kandidat in die Kommunalwahl führen. Das hat der Parteitag der Liberalen im Juni entschieden.Bei der AfD ist noch unklar, wer antritt. „Wir werden aber auf alle Fälle im Herbst einen Kandidaten aufstellen“, bestätigte der Parteivorsitzende im Münchner Süden, Wolfgang Wiehle, dem Münchner Merkur.fro

Die Parteien in München haben sich außerdem zu einem AfD-Boykott zusammengeschlossen - die reagiert sofort.

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