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Wahlbenachrichtigung zur Kommunalwahl in Bayern: Was macht man damit?

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Von: Franziska Schwarz

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Ein halbes Jahr vor der Kommunalwahl in Bayern
Vor der Kommunalwahl 2020 in Bayern werden die Wahlbenachrichtigung verschickt. © picture alliance/dpa / Karl-Josef Hildenbrand

Wann sie kommt, was in ihr drin steht und wofür der Wähler sie benötigt -  alle Informationen zur Wahlbenachrichtigung für die Kommunalwahl 2020 in Bayern.

München - Der Wahlkampf für die Kommunalwahl 2020 in Bayern (Link zu Merkur.de*) läuft schon lange heiß. Für die Wähler ist der „Startschuss“ zur Teilnahme an der Wahl die Wahlberechtigung. Mit ihr werden die Bürger informiert, dass sie im Wählerverzeichnis stehen und bei der Kommunalwahl ihre Stimme abgeben dürfen.

Allerdings haben viele Wähler - vor allem die Erstwähler - zahlreiche Fragen zu diesem Thema: Was genau ist die Wahlberechtigung, wann wird sie verschickt und was tut man, wenn man sie verliert oder gar nicht erst erhält? Die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie im Folgenden. Außerdem halten wir Sie am Wahltag über die OB-Wahl in München* sowie die Kommunalwahl in ganz Bayern auf dem Laufenden.

Wann wird die Wahlbenachrichtigung für die Kommunalwahl verschickt?

Kommunalwahl Bayern 2020: Wer ist wahlberechtigt?

An der Wahl der Volksvertreter darf jeder teilnehmen, der

Eine Wahlberechtigung sollte man daher erhalten, sofern man seinen Wohnsitz in der Gemeinde am 35. Tag vor der Wahl gemeldet hat. Stichtag ist also der 9. Februar 2020. Dann wird man von Amts wegen in das Wählerverzeichnis eingetragen.

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Was steht in der Wahlbenachrichtigung?

Was, wenn die Wahlbenachrichtigung nicht kam?

Wer bis drei Wochen vor der Kommunalwahl keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte das schnellstmöglich mit dem Wahlamt seiner Gemeinde klären - es kann sein, dass er oder sie nicht ordnungsgemäß in das Wählerverzeichnis eingetragen wurden.

Was tun? Jeder Wahlberechtigte kann bei seiner Gemeinde vom 20. bis 16. Tag vor der Wahl (24. bis 28. Februar 2020) zu den üblichen Öffnungszeiten das Wählerverzeichnis zu seiner Person überprüfen. Wer die Angaben für falsch oder unvollständig hält, kann in dieser Zeit Einspruch bei der Gemeinde einlegen. 

Kann man auch ohne Wahlbenachrichtigung seine Stimme abgeben?

Ja. Grundsätzlich darf jeder, der vorher eine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, auch an der Wahl teilnehmen. Wer eine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, kann davon ausgehen, dass er im Wählerverzeichnis steht. Allerdings muss er oder sie sich ohne Wahlbenachrichtigung mit Personalausweis oder Reisepass ausweisen.

Bürger, die ihre Wahlbenachrichtigung ins Wahllokal mitbringen, müssen in der Regel keinen solchen Identitätsnachweis mit Lichtbild vorzeigen. Die Wahlbenachrichtigung macht die Wahl so auch für die Wahlhelfer einfacher.

Ergebnisse der Kommunalwahl 2020 gibt es am Sonntag, 15. März 2020, bei merkur.de. Bereits im Vorfeld finden Sie bei uns eine ausführliche Berichterstattung über Kandidaten, Listen und alle aktuellen Entwicklungen.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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