Teure Mieten machen den Münchner zu schaffen.
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Teure Mieten machen den Münchner zu schaffen.

Umfrage

Kommunalwahlen München: Mieten oder U-Bahn-Ausbau? Das ist den Wählern wichtig

  • Sascha Karowski
    vonSascha Karowski
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  • Klaus Vick
    Klaus Vick
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Was beschäftigt die Münchner am meisten bei der Kommunalwahl? Eine INSA-Umfrage im Auftrag der tz zeigt was den Bürgern am wichtigsten ist.

  • Die Kommunalwahl in München findet am 15. März statt.
  • Die Münchner beschäftigen vor allem die teuren Mieten in der Landeshauptstadt.
  • An zweiter Stelle kommt für sie der Tram- und U-Bahn-Ausbau.

München - Die Münchner halten kein Thema für so dringlich wie günstigere Mieten. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag von Merkur, tz und 95.5 Charivari. Demnach sind die Mieten für 51 Prozent der Befragten das wichtigste Zukunftsthema überhaupt, weit vor dem Tram- und U-Bahn-Ausbau (17 Prozent).

Kommunalwahlen: Günstige Mieten sind den Münchner wichtiger als der U-Bahn-Ausbau

Und die Mieten treiben vor allem die Frauen um: 59 Prozent der Frauen bezeichneten dies als dringlichstes Thema, aber „nur“ 44 Prozent der Männer. Beim Tram- und U-Bahn-Ausbau gibt es nahezu keine geschlechtsspezifischen Unterschiede. Auf Position drei der Themenliste landet der Wunsch nach mehr Grünflächen (acht Prozent). Dahinter folgen mit jeweils vier Prozent die Handlungsfelder mehr autofreie Zonen sowie mehr Radwege und Hochhäuser bauen. Befragt wurden übrigens von INSA 1009 Wähler.

Kommunalwahlen: Keine großen Unterschiede bei der Themengewichtung bei verschiedenen Wählergruppen

Zwischen den Wählergruppen der drei großen Parteien CSU, SPD und Grüne gibt es kaum Unterschiede bei der Themen-Präferenz. 54 Prozent der SPD-Wähler hielten günstigere Mieten für am dringlichsten. Bei den Sympathisanten der CSU sind es 49 Prozent, bei den Grünen-Wählern 46 Prozent.

Den Tram- und U-Bahn-Ausbau hielten 23 Prozent der CSU-Wähler für wichtig, 21 Prozent der Grünen und 18 Prozent der SPD-Wähler. Der Wunsch nach mehr Grünflächen ist mit jeweils neun Prozent Erstnennungen bei SPD- und Grünen-Wählern am ausgeprägtesten. Mehr autofreie Zonen wünschen sich nur drei Prozent der CSU-Wähler, aber auch bei den Grünen steht dieses Ansinnen lediglich bei sieben Prozent der Befragten auf Platz eins. 

kv, ska

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