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OB-Wahl München: Kandidaten kassieren bei Podiumsdiskussion Buh-Rufe

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Podiumsdiskussion zu Kunst und Kultur: Die OB-Kandidaten Kristina Frank, Katrin Habenschaden und Dieter Reiter standen Rede und Antwort.
Podiumsdiskussion zu Kunst und Kultur: Die OB-Kandidaten Kristina Frank, Katrin Habenschaden und Dieter Reiter standen Rede und Antwort. © Jens Hartmann / Jens Hartmann

Die Münchner OB-Kandidaten machen eifrig Wahlkampf - bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Kunst und Kultur läuft es jedoch nicht nach Plan.

München - „Was brauchen Kunst und Kultur in München?“ Diese Frage diskutierten am Montagabend der Verband der Münchner Kulturveranstalter (VDMK) und der Berufsverband Bildender Künstler München und Oberbayern (BBK) mit den drei Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt Dieter Reiter (SPD), Katrin Habenschaden (Grüne) und Kristina Frank (CSU). Das Interesse war groß, das Utopia in der Heßstraße prall gefüllt. Die Antworten allerdings waren eher mau.

OB-Wahl München 2020: Reiter (SPD) kassiert Buh-Rufe

Im Vordergrund standen die geschätzt rund 21.000 freien Künstler in München, die oft am Rande des Existenzminimums kreativ sein sollen, wollen und müssen. Einig waren sich die Politiker darüber, dass München diese bunte Szene braucht. Allein: „Wir haben ein echtes Platzproblem“, sagt Reiter. Er plädiert für eine intensivere Zwischennutzung von leerstehenden Gebäuden, die auf ihren Abriss warten. Reaktion aus dem Publikum: Buh-Rufe! Denn dieser Gebrauch ist naturgemäß zeitlich begrenzt.

OB-Kandidatin Habenschaden (Grüne) setzt auf „Nachtbürgermeister“

Habenschaden setzt Hoffnungen auf den „Nachtbürgermeister“, der zwischen Szene, Stadt und Anwohnern vermitteln soll. Und Kristina Frank brachte für die Kreativen die Doppelnutzung von Gebäuden ins Spiel, Gesundheitshäuser oder Schulen etwa. Verhaltene Reaktion.

Der Wahlkampfauftakt der AfD in Moosburg wurde von einer Massen-Demo begleitet. Die SPD bangt um ihre Bastion München. Auch der Brexit könnte den Ausgang der Kommunalwahl beeinflussen. Das KVR griff CSU-OB-Kandidatin Kristina Frank wegen eines Wahlplakats an.

kb

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