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Beweismaterial sichergestellt: Deutsche Ermittler fanden in einem Kölner Hochhaus Rizinussamen.

Komplizen des Tunesiers festgenommen

Kölner Rizin-Bombenbauer wollte „geschlossenen und belebten Ort“ attackieren

Der Kölner Rizin-Bombenbauer Seif Allah H. hat offenbar einen Anschlag auf einen belebten Ort in Deutschland geplant gehabt. Ermittlerin in Tunesien ist nun ein Erfolg gelungen.

Karlsruhe/Tunis - Nach dem Fund von hochgiftigem Rizin zum Bombenbau in einer Kölner Wohnung erhärtet sich der Terrorverdacht gegen den in Untersuchungshaft sitzenden Islamisten Sief Allah H. Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass der Tunesier tatsächlich vorhatte, einen Anschlag in Deutschland zu begehen. „Er wollte an einem geschlossenen und belebten Ort einen Sprengsatz mit einer mit Rizin präparierten Splitterladung zünden“, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Freitag mit. Ob er schon ein konkretes Ziel ins Auge gefasst habe, sei nicht bekannt.

Der Haftbefehl wurde den Angaben zufolge deshalb um den dringenden Tatverdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat erweitert. Bisher ging es um einen Anfangsverdacht. H., der bei seiner Verhaftung Mitte Juni 29 Jahre alt war, soll sich auch um Aufnahme in die Terrororganisation Islamischer Staat bemüht haben.

Derweil wurden in Tunesien zwei mutmaßliche Komplizen des Tunesiers festgenommen. Wie das Innenministerium in Tunis mitteilten, hatten die beiden Verdächtigen Verbindungen zu dem 29-jährigen H., auch dessen Frau war verhaftet worden. Einer der Verdächtigen soll sich mit H. verabredet haben, zeitgleich Bombenanschläge in Deutschland und Tunesien zu verüben. Der zweite Beschuldigte soll für seinen in Köln lebenden Landsmann einen gefälschten Pass vorbereitet zu haben, um diesem die Flucht in andere europäische Länder zu ermöglichen.

dpa, afp

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