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Die Ermittlungen gegen Frankreichs Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy wegen des Verdachts der Korruption sind ausgesetzt worden.

Vorwurf der Korruprion

Ermittlungen gegen Sarkozy ausgesetzt

Paris - Die Ermittlungen gegen Frankreichs Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy wegen des Verdachts der Korruption und der Einflussnahme auf die Justiz sind ausgesetzt worden.

Das Berufungsgericht von Paris habe am Dienstag eine entsprechende Entscheidung getroffen, hieß es am Mittwoch aus Ermittlungskreisen. Eine Begründung muss das Gericht demnach nicht geben.

Seit Juli lief gegen Sarkozy in dem Fall ein formelles Ermittlungsverfahren. Der Ex-Präsident und sein Anwalt sollen versucht haben, sich von einem hohen Staatsanwalt illegal Informationen über ein laufendes Verfahren zu besorgen. Im Gegenzug soll Sarkozy dem Staatsanwalt zugesagt haben, ihm einen Posten in Monaco zu besorgen. Die Affäre kam durch abgehörte Telefonate Sarkozys ans Licht; er bestreitet die Vorwürfe.

Sarkozy hatte erst vor wenigen Tagen sein Comeback in der Politik erklärt. Zwar bedeutet die Gerichtsentscheidung vom Dienstag eine Atempause für den konservativen Ex-Präsidenten, allerdings sind gegen ihn noch weitere Verfahren anhängig.

AFP

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