+
Die "Eleftherios Venizelos" war am Freitag im Hafen der Ferieninsel vor Anker gegangen. Foto: Odysseus

Kos: Unterbringung von Flüchtlingen auf Fähre verzögert

Athen (dpa) - Auf der griechischen Ägäis-Insel Kos hat sich die Unterbringung von Flüchtlingen an Bord einer Fähre verzögert.

Wie der staatliche Rundfunk ERT berichtete, sollte in der Nacht zum Sonntag damit begonnen werden, Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien an Bord des Schiffes "Eleftherios Venizelos" zu bringen. Die Fähre war am Freitag im Hafen der Ferieninsel vor Anker gegangen.

Die Verzögerung ging nach Information des Senders darauf zurück, dass die Sicherheitskräfte mit der Reederei erst klären mussten, wer für die Sicherheit an Bord verantwortlich sein wird. Beide Seiten seien übereingekommen, dass auch Beamte der zuständigen Behörden und Polizisten auf dem Schiff untergebracht werden sollten.

Die Lage der Flüchtlinge auf Kos hat sich nach den Zwischenfällen in den vergangenen Tagen entspannt. Am Freitag wurden 1300 Flüchtlinge mit einer anderen Fähre in den Hafen von Piräus bei Athen gebracht. Weitere Transporte auf das Festland sollten folgen.

Bericht in ERT

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach Präsidentenwahl in Kenia: Opposition legt Einspruch ein
Kenias Opposition will das Wahlergebnis von vor rund einer Woche nicht anerkennen. Die Computer seien manipuliert worden, lautet einer der Vorwürfe. 
Nach Präsidentenwahl in Kenia: Opposition legt Einspruch ein
Rechte „Identitäre“ in Barcelona nicht willkommen
Nach dem Terroranschlag von Barcelona marschierten Mitglieder der Identitären Bewegung in der Stadt auf. Passanten stellten sich den Rechten entgegen.
Rechte „Identitäre“ in Barcelona nicht willkommen
Terror-Fahrer von Barcelona war erst 17 und kündigte die Tat an
Sein Anschlag tötete 14 Menschen und wollte offenbar noch viel mehr treffen - über den Attentäter von Barcelona gibt es mittlerweile nähere Erkenntnisse.   
Terror-Fahrer von Barcelona war erst 17 und kündigte die Tat an
Merkel zu Erdogan: „Wir verbitten uns jede Art von Einmischung“
Der türkische Präsident Erdogan hat die türkischstämmigen Wähler zum Boykott bei der Bundestagswahl aufgerufen. Bundeskanzlerin Angela Merkel übt an der Einmischung …
Merkel zu Erdogan: „Wir verbitten uns jede Art von Einmischung“

Kommentare