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Kosovo will EU-Mitglied werden

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Der kosovarische Ministerpräsident Albin Kurti und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)  bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Mai.
Der kosovarische Ministerpräsident Albin Kurti und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Mai. © IMAGO/Christian Spicker

Das Kosovo will bis Ende des Jahres den Antrag auf EU-Mitgliedschaft stellen. Fünf EU-Länder haben das Kosovo aber bis heute nicht anerkannt.

Pristina - Das Balkanland Kosovo will bis Ende dieses Jahres einen Antrag auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) stellen. Dies erklärte der kosovarische Ministerpräsident Albin Kurti am Freitag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). «Wir streben weiter den Kandidatenstatus in der EU an und wollen uns bis Ende des Jahres um eine Mitgliedschaft in der Union bewerben», sagte er.

Das seit 2008 unabhängige Kosovo hat derzeit für die EU nur den Status eines potenziellen Kandidaten. Die ehemals serbische Provinz ist heute fast auschließlich von Albanern bewohnt. Serbien beansprucht das Territorium weiter für sich. Aber auch fünf EU-Länder - Spanien, Griechenland, Rumänien, die Slowakei und Zypern - haben das Kosovo bisher nicht anerkannt.

Scholz brach am Freitag zu einer zweitägigen Reise durch fünf Balkanländer auf. Die kosovarische Hauptstadt Pristina bildete die erste Station. Noch am selben Tag wollte der Bundeskanzler nach Belgrad weiterreisen. (dpa)

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