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Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sieht die SPD in einer möglichen großen Koalition nicht als Juniorpartner.

Koalitionspoker

Kraft: Sind kein Juniorpartner der Union

Berlin - Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sieht die SPD in einer möglichen großen Koalition nicht als Juniorpartner.

„Wir haben an wesentlichen Punkten deutlich gemacht, wo die Reise hingeht“, sagte Kraft am Donnerstagabend dem „heute-journal“ des ZDF. Es gebe zahlreiche Grundpfeiler, die Koalitionsverhandlungen rechtfertigten.

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„Im Arbeitsmarkt, bei der Bildung, bei der Rente, bei der Pflege, bei der Infrastruktur, bei den Kommunalfinanzen und auch bei Integration - da ist ein Weg erkennbar und das ist für uns entscheidend, weil wir glauben, damit einen Politikwechsel auch wirklich realisieren zu können.“

Wer könnte was in einer Großen Koalition werden?

Wer könnte was in einer Großen Koalition werden?

Insbesondere beim Mindestlohn werde die SPD keine Kompromisse eingehen, versicherte Kraft, die einer großen Koalition lange Zeit kritisch gegenübergestanden hatte. „Flächendeckend, 8,50 Euro, gesetzlich - das wissen CDU/CSU, dass es sonst mit uns keine Koalitionsvereinbarung geben wird.“

dpa

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