Zugunglück an Bahnübergang in Penzberg: Eine tote Person, 30 verletzte Bahninsassen

Zugunglück an Bahnübergang in Penzberg: Eine tote Person, 30 verletzte Bahninsassen
+
Atomkraft-Gegner demonstrieren am Mittwoch vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin gegen Atomenergie.

Kosten des Atomausstiegs

Atomkonzerne sollen 23,34 Milliarden an Fonds überweisen

Berlin - Die vier Atomkonzerne sollen nach dem Willen der Regierungskommission die vollen Kosten für die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll auf einen staatlichen Fonds übertragen.

Berlin - Die vier Atomkonzerne sollen nach dem Willen der Regierungskommission die vollen Kosten für die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll auf einen staatlichen Fonds übertragen. Dazu sollen sie 23,34 Milliarden Euro überweisen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Verhandlungskreisen in Berlin erfuhr. Darauf habe sich die 19-köpfige Kommission einstimmig geeinigt.

Die Summe setze sich aus den Rückstellungen der Konzerne sowie einem entsprechenden Risikoaufschlag von 6,14 Milliarden Euro zusammen, um Mehrkosten aufzufangen. Dieser Risikosaufschlag war bis zuletzt heftig umstritten. Die Unternehmen pochten auf einen niedrigeren Aufschlag, Teile der Kommission dagegen auf einen höheren.

Unbegrenzte Haftung für Stilllegung und Rückbau der Atommeiler?

Nach Darstellung aus der Kommission wäre mit dem Betrag die bisherige Lücke zwischen den Rückstellungen der Konzerne und den Kosten der Zwischen- und Endlagerung geschlossen - unter der Annahme, dass damit jetzt begonnen würde. Die Endlagerung wird aber erst ab 2050 ein Thema. Das in den staatlichen Fonds eingezahlte Geld der Konzerne kann über die Jahre zinsbringend angelegt werden.

Ferner will die Kommission vorschlagen, dass die Unternehmen die Stilllegung und den Rückbau der Atommeiler übernehmen und dafür unbegrenzt haften. Die Vorschläge sollen am Nachmittag vorgestellt werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schlechte Umfragewerte: Markus Söder distanziert sich von Horst Seehofer
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat ein wichtiges Datum im Visier: die Landtagswahlen am 14. Oktober. Die Umfragewerte sind jedoch mies und Söder hat …
Schlechte Umfragewerte: Markus Söder distanziert sich von Horst Seehofer
Keine Diskussion - für Putin ist Krim-Frage beantwortet
Donald Trump und Wladimir Putin treffen sich am Montag zum mit großer Spannung erwarteten Gipfel in Helsinki. Wir berichten im News-Ticker.
Keine Diskussion - für Putin ist Krim-Frage beantwortet
Merkel im Altenheim: Pflegeberuf durch gute Löhne stärken
In ihrer letzten Videobotschaft nannte die Kanzlerin Pflegende "Helden des Alltags". Nun besucht sie einen solchen Alltagshelden und betont: Dem Personalmangel muss mit …
Merkel im Altenheim: Pflegeberuf durch gute Löhne stärken
Italien lässt Migranten nach Seenotrettung an Land
Die Regierung in Rom erzwingt in der Migrationsfrage Zusagen der EU-Partner - und wird für ihr Vorgehen scharf kritisiert. In Libyen spielt sich unterdessen eine neue …
Italien lässt Migranten nach Seenotrettung an Land

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.