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Russlands Präsident Wladimir Putin beim G-8-Gipfel im Jahr 2013 in Enniskillen (Nordirland).

Minster reagiert demonstrativ gelassen

Kreml nennt G-8-Absage "kontraproduktiv"

Moskau  - Der Kreml  hat die Absage des im Juni geplanten G-8-Gipfels im russischen Sotschi durch die Gruppe der sieben führenden Industriestaaten (G-7) als "kontraproduktiv" bezeichnet.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte am Dienstag laut russischen Nachrichtenagenturen, die Entscheidung, stattdessen im G-7-Format ohne Russland in Brüssel zu tagen, schade allen Beteiligten. Russland sei aber weiterhin an einem Dialog und einer Zusammenarbeit mit den G-7-Staaten interessiert.

Als Reaktion auf die Eingliederung der ukrainischen Halbinsel Krim in die Russische Föderation hatten sich die Staatschefs der G-7 am Montag in Den Haag darauf geeinigt, das für den 4. und 5. Juni geplante G-8-Gipfeltreffen in der russischen Olympiastadt Sotschi am Schwarzen Meer abzusagen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow, der sich anlässlich des Gipfels zur Atomsicherheit ebenso wie die Vertreter der G-7-Staaten in Den Haag aufhielt, hatte auf die Absage demonstrativ gelassen reagiert. Wenn das Treffen in Sotschi nicht stattfinde, sei das "keine große Tragödie", sagte er. Sollten die "westlichen Partner" der Auffassung sein, dass sich das G-8-Format überlebt habe, dann sei das "eben so".

Mitglieder der G-7-Gruppe sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien Japan, Kanada und die USA.

AFP

Die wichtigsten Akteure der Krim-Krise

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