+
Wladimir Putin auf einer Aufnahme aus dem  Jahr 2006 mit seiner Ehefrau Ljudmila.

Nach 30 Jahren Ehe

Kremlchef Putin offiziell geschieden

Moskau - Nach 30 Jahren Ehe ist Kremlchef Wladimir Putin (61) nun offiziell von seiner Frau Ljudmila (56) geschieden.

Das teilte Putins Sprecher Dmitri Peskow in Moskau mit, wie russische Staatsmedien am Mittwoch berichteten. Putin und seine Frau hatten im Juni vorigen Jahres bei einem Ballettbesuch vor laufender Kamera des Staatsfernsehens bekanntgegeben, künftig getrennte Wege zu gehen. Beide begründeten die Entscheidung auch damit, dass sie sich durch Putins Arbeit kaum noch sähen.

Nur noch Putins Töchter kommen offiziuell vor

„Das war unser beider Entscheidung, unsere Ehe ist beendet“, hatte Putin gesagt. Die Staatsagentur Itar-Tass wies darauf hin, dass auf der offiziellen Internetseite mit den Biografien russischer Präsidenten nur noch Putins beide Töchter aufgeführt seien - und nicht mehr sein Status als „verheiratet“. „Das bedeutet, dass die Scheidung vollzogen ist“, sagte Peskow der Agentur.

Auf seiner persönlichen Internetseite schildert Putin die Liebesgeschichte mit der damaligen Stewardess Ljudmila in seiner Biografie. Beide hatten sich demnach am 28. Juli 1983 trauen lassen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schiff für ersten Atommüll-Transport unterwegs
Zum ersten Mal soll es in dieser Woche einen Atommüll-Transport auf einem deutschen Fluss geben. Die Vorbereitungen für die Aktion auf dem Neckar beginnen.
Schiff für ersten Atommüll-Transport unterwegs
Oppermann verteidigt Schulz-Attacke: „Merkel will die Leute einschläfern“ 
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat die scharfen Angriffe von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Parteitag verteidigt.
Oppermann verteidigt Schulz-Attacke: „Merkel will die Leute einschläfern“ 
Tag der Entscheidung für "Jamaika" in Schleswig-Holstein
Von der Mitgliederbefragung der Grünen hängt ab, ob im Norden künftig ein sogenanntes Jamaika-Bündnis regieren wird.
Tag der Entscheidung für "Jamaika" in Schleswig-Holstein
NSU-Untersuchungsausschuss sieht sich von Hessen behindert
Laut eine Bericht haben hessische Ermittler nach dem Mord an Halit Yozgat am 6. April 2006 in Kassel einen "nicht reparablen" Fehler gemacht. Dieser betrifft den Umgang …
NSU-Untersuchungsausschuss sieht sich von Hessen behindert

Kommentare