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Eine syrische Familie verlässt ein zerbombtes Viertel in Aleppo.

Deutsche Helferin berichtet Dramatisches

Kinder denken an Selbstmord - so groß ist das Leid in Syrien

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Aleppo - Der Krieg in Syrien ist vor allem für die Kinder unerträglich. Eine deutsche Helferin schildert, dass viele nicht mehr länger leben wollen.

Diejenigen, die am wenigsten dafür können, leiden besonders unter dem Krieg in Syrien: die Kinder. Viele sterben in den Gefechten, verletzen sich schwer, werden zu Waisen oder Flüchtlingen. Besonders erschreckend sind die Schilderungen einer Vertreterin der SOS-Kinderdörfer in Syrien: In einem Interview mit der „Passauer Neuen Presse“ berichtet Katarina Ebel, dass viele Kinder selbstmordgefährdet seien. 

Sie habe erlebt, dass sich ein erst zwölf Jahre alter Junge das Leben nehmen wollte, so die Nothilfe-Koordinatorin. Jeden Tag treffe sie Kinder, die lieber sterben wollen, als das Leid länger mitzumachen. Sie leiden unter Depressionen, Schlaflosigkeit und Albträumen. Auch die Psychologen in den SOS-Kinderdörfern würden teilweise nicht mehr zu den Kindern durchdringen. Das Trauma sei oft zu groß, zum Beispiel wenn die Kinder mitansehen mussten, wie ihre Eltern sterben. 

Ein Foto, das dem Leiden der Kinder in Aleppo ein Gesicht gab, ging vor einigen Wochen um die Welt: das Bild des staubbedeckten und blutüberströmten Omran (5). Er war aus einem zerbombten Haus gerettet worden, er und seine Eltern haben glücklicherweise überlebt. Syriens Präsident Assad tat das Foto nun als Propaganda der Rebellen ab.

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