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Familie wichtiger

Kristina Schröder: Bald Ministerin a.D.?

Berlin - Die Karriere von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) neigt sich nach einem Zeitungsbericht dem Ende zu - unabhängig davon, wie die nächste Bundestagswahl ausgeht.

Selbst bei einem Wahlsieg von Schwarz-Gelb im Herbst werde Schröder nicht mehr dem Kabinett der nächsten Bundesregierung angehören, berichtet die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Informationen aus der hessischen CDU-Führung. Schröder wolle sich nach der Wahl verstärkt um ihre Familie kümmern, so der Bericht. Ein Mitglied der hessischen Parteiführung wird mit den Worten zitiert: „Kristina Schröder wird nach der Bundestagswahl keine Ministerin mehr sein. Ihre Familiensituation steht dem entgegen.“

Das ist Ministerin Kristina Schröder

Das ist Ministerin Kristina Schröder

Obwohl Schröder (35) als Bundesministerin der Spitzenplatz auf der Landesliste der Hessen-CDU zur Bundestagswahl zustünde, wird sie nach bisherigem Kenntnisstand hinter Ex-Verteidigungsminister Franz Josef Jung (64) an zweiter Stelle gesetzt. Dem Vernehmen nach hat sie auf die ihr angebotene Spitzenkandidatur verzichtet. Bekannt ist, dass die Bundesfamilienministerin in ihrem Landesverband wenig Rückhalt genießt. Schröder hatte ihren Wiesbadener Wahlkreis 2009 direkt gewonnen und gilt erneut als Favoritin.

Ein Ministeriumssprecher iin Berlin lehnte eine Stellungnahme mit den Worten ab: „Wir kommentieren das nicht." Schröder ist die erste Ministerin, die im Amt Mutter wurde. Ihre Tochter Lotte kam am 30. Juni 2011 zur Welt.

dpa

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