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Zoff um die zweite S-Bahn-Stammstrecke in München.

"Staatsregierung zu klein für Großprojekte"

CSU wegen Verzögerungen bei 2. Stammstrecke unter Beschuss

München - Wegen der immer neuen Verzögerungen bei der geplanten zweiten Stammstrecke in München ist die CSU im Landtag unter Beschuss geraten.

„Diese Staatsregierung ist zu klein für Großprojekte“, spottete Michael Piazolo (Freie Wähler) in einer Debatte am Mittwoch. Herbert Kränzlein (SPD) fragte: „Bereiten Sie eine Beerdigung dritter Klasse vor?“ Der Grünen-Politiker Markus Ganserer forderte die CSU dagegen auf, die Reißleine zu ziehen: „Betriebsstörung auf der zweiten Röhre - bitte alle aussteigen!“

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) verteidigte das Projekt dagegen erneut als unbedingt notwendig. „Ich würde mir auch wünschen, dass es schneller vorangeht.“ Nun sei aber das Eisenbahnbundesamt am Zug. Zudem würden die Kosten nun noch einmal seriös überprüft. Mit einer Inbetriebnahme wird inzwischen frühestens 2024 oder 2025 gerechnet.

dpa

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