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President Trump unterschrieb ein Dekret, dass die Annhäherung an Kuba teils revidiert.

Nach Trump-Dekret

Kuba: Trumps Politik zum Scheitern verurteilt

Kuba hat scharf auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten Reise- und Handelsbeschränkungen reagiert gibt sich aber weiter gesprächsbereit.

Havanna - „Kuba verurteilt diese neuen Maßnahmen zur Verschärfung der Blockade, die zum Scheitern verurteilt sind“, hieß es in einer am Freitag (Ortszeit) im Staatsfernsehen verbreiteten offiziellen Regierungsmitteilung. Die Regierung sei dennoch willens, „respektvollen Dialog und Kooperation in Bereichen von beiderseitigem Interesse aufrecht zu erhalten“.

Trump hatte am Freitag in einer Rede in Miami den Annäherungskurs seines Amtsvorgängers Barack Obama teilweise rückgängig gemacht. Er unterschrieb ein Dekret, das Einschränkungen bei den Reisebestimmungen für US-Bürger vorsieht sowie ein Verbot von Zahlungen an Kubas Militär.

Allerdings gehen die Maßnahmen nicht sehr weit und bedeuten keine totale Abkehr von der Entspannungspolitik Obamas. Die diplomatischen Beziehungen, die beide Länder nach einer rund 50 Jahre langen Eiszeit im Juli 2015 wieder aufgenommen hatten, will Trump jedoch nicht aufkündigen.

Kuba betrachte Trumps Maßnahmen als eine Wiederaufnahme der Wirtschaftsblockade, hieß es. Dies schade dem Wohl der Menschen auf Kuba sowie der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.

dpa

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