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Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, mit Juso-Chef Kevin Kühnert. Foto: Christoph Soeder

Personaldebatte

Kühnert schließt Kandidatur als SPD-Chef nicht aus

Die SPD sucht nach dem Rücktritt von Parteichefin Andrea Nahles eine neue Führung. Auch eine Doppelspitze soll dabei möglich sein. Der Juso-Chef hält sich eine mögliche Kandidatur offen.

München (dpa) - Juso-Chef Kevin Kühnert hält sich eine mögliche Kandidatur für den SPD-Vorsitz offen. Er habe sich noch nicht entschieden, sagte er der dpa bei einem Kongress der SPD-Jugendorganisation in München. "Das ist jetzt auch nicht die Frage, die mich gerade sonderlich treibt."

In der Politik finde er "Ausschließerei" albern, am Ende falle es einem sowieso auf die Füße. Die derzeitige Personaldebatte in seiner Partei begrüßte er. "Das alles sorgt ja für eine Richtungsdebatte in der Partei."

Die im Umfragekeller steckende SPD sucht nach dem Rücktritt von Parteichefin Andrea Nahles eine neue Führung. Kandidaten haben bis zum 1. September Zeit, ihren Hut in den Ring zu werfen. Der Vorsitz soll nach einer Mitgliederbefragung auf einem Parteitag Anfang Dezember besetzt werden. Auch eine Doppelspitze soll dabei möglich sein.

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