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Berater und Schwiegersohn des US-Präsidenten Trump, Jared Kushner. Foto: Thomas Peter

Russland-Affäre

Kushner soll Informationen zurückgehalten haben

Die Wahrheit kommt nur unter großen Mühen auf den Tisch: Trump-Schwiegersohn Jared Kushner soll in der Russland-Affäre immer noch nicht alle Informationen vorgelegt haben.

Washington (dpa) - In der Affäre um eine mögliche Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf 2016 soll der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, einem Senatsausschuss Informationen vorenthalten haben.

In einem Brief der Senatoren Charles E. Grassley und Dianne Feinstein an Kushners Anwalt ist von einem "russischen Hintertürangebot und Dinnereinladung" sowie von Emails an Kushner "bezüglich Wikileaks" die Rede. Kushner habe es trotz mehrfacher Aufforderungen versäumt, mehrere Dokumente offenzulegen, schreiben die Senatoren. Grassley ist Vorsitzender des Justizausschusses des Senats.

Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 gehackte E-Mails aus dem demokratischen Lager um Hillary Clinton veröffentlicht. Das schadete Clinton womöglich im Wettstreit mit Trump. US-Geheimdienste beschuldigen Russland, hinter den Hacking-Angriffen zu stehen.

Vor wenigen Tagen hatte Präsidentensohn Donald Trump Jr. direkte Kontakte mit der Enthüllungsplattform Wikileaks einräumen müssen. Am Montagabend veröffentlichte er Nachrichten, die eine Kommunikation zwischen ihm und dem Twitterkonto von Wikileaks zeigen und sich unter anderem um Leaks der Plattform drehen.

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