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Bayerns SPD-Spitzenkandidat Christian Ude hat den schwäbischen Kabarettisten Christoph Sonntag als Entschädigung für ein angebliches Plagiat aufs Oktoberfest eingeladen.

Zusammen auf die Wiesn

Nach Plagiatvorwurf: Ude lädt Sonntag ein

München - Bayerns SPD-Spitzenkandidat Christian Ude hat den schwäbischen Kabarettisten Christoph Sonntag als Entschädigung für ein angebliches Plagiat aufs Oktoberfest eingeladen.

„Damit er sieht, dass wir Bayern nicht nur teilweise ähnliche Einfälle wie die Baden-Württemberger haben, sondern auch mindestens so gut feiern können“, sagte Ude dem „Münchner Merkur“ (Samstag).

Sonntag hatte Ude Ideenklau vorgeworfen: Die Wahlkampfplakate mit dem Slogan „Ein Ministerpräsident, der Wort hält“ seien von ihm abgeschrieben worden. Auf den Plakaten hält der Münchner Oberbürgermeister die vier Buchstaben des Begriffs „Wort“ in seinen Händen. Bereits 2005 hatte der Kabarettist auf dem Cover seines Buchs „Sonntag hält Wort“ den Schriftzug „Wort“ in den Händen gehalten.

Die Wahlkampf-Agentur sprach von einem Zufall. Sonntag nahm es mit Humor, meinte aber: „Jetzt müsste mich Ude zumindest zum Weißwurstessen einladen.“ Darauf reagierte Ude nun und sagte dem Bericht zufolge: „Unter Männern, die Wort halten, habe ich ihn jetzt auf das Oktoberfest eingeladen.“

dpa

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