Neue Regelungen gefordert

Länder wollen für Bordelle schärfere Auflagen

Berlin - Die Länder wollen schärfere Auflagen bei der Genehmigung von Bordellen. Dass Freier bestraft werden sollen, wenn sie sich mit Zwangsprostituierten einlassen, wird abgelehnt.

Die Länder erwarten erwarten vom Bund eine Reform des Prostitutionsgesetzes von 2002.

Keine Mehrheit fand im Bundesrat allerdings die Forderung des Saarlandes und einiger anderer unionsgeführter Länder nach einem neuen Strafparagrafen für Freier, die sich mit Zwangsprostituierten einlassen. Die Anträge wurden am Freitag in die Ausschüsse der Länderkammer verwiesen.

Einvernehmen herrscht zwischen Bund und Ländern, dass „Prostitutionsstätten“ künftig einer Erlaubnispflicht unterliegen sollen. Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sagte, für jede Imbissbude gebe es Auflagen, nicht aber für Bordelle. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, Elke Ferner, kündigte einen Gesetzentwurf für Ende des Jahres an.

dpa

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