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Wahrscheinlich keine geeigneten Partner in einer "linken Volkspartei": Oskar Lafontaine und Martin Schulz. Foto: Kay Nietfeld

"Brauchen Sammlungsbewegung"

Lafontaine plädiert erneut für eine linke Volkspartei

Oskar Lafontaine fordert erneut zur Bildung einer linken Volkspartei auf. Er schlägt vor, dass sich darin "Linke, Teile der Grünen und der SPD zusammentun".

Berlin (dpa) - Der frühere Linke-Vorsitzende Oskar Lafontaine hat angesichts des schlechten Abschneidens der SPD bei der Bundestagswahl erneut zur Bildung einer linken Volkspartei aufgerufen.

"Wir brauchen eine linke Sammlungsbewegung, eine Art linke Volkspartei, in der sich Linke, Teile der Grünen und der SPD zusammentun", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Ähnlich hatte er sich schon im November geäußert.

Das Parteiensystem, so wie es heute bestehe, funktioniere nicht mehr: "Wir brauchen eine Neuordnung." Nur so könne es wieder eine linke Machtoption geben. Die SPD kritisierte er erneut als mutlos, SPD-Chef Martin Schulz habe sich angepasst.

"Das hat doch der Schulz-Hype gezeigt: Es gibt das Potenzial für eine linke Mehrheit bei den Wählern. Die Leute warten geradezu auf so eine Option." Aber dann sei dieses Potenzial einfach nicht abgerufen worden.

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