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Der ehemalige Linke-Vorsitzende Oskar Lafontaine.

Kritik an Strategie der SPD

Lafontaine: Keine Mehrheit für Steinbrück

Berlin - Nach Ansicht des ehemaligen Linken-Vorsitzenden Oskar Lafontaine gibt es für die SPD bei der Bundestagswahl nur eine Machtoption mit einer Mehrheit links der Mitte.

Es sei bedauerlich, dass die SPD den Ausspruch ihres ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt vergessen habe: „'Wenn man Reformen will, dann muss man Mehrheiten links der Mitte suchen'“, sagte Lafontaine am Montag im ARD-„Morgenmagazin“.

Oskar Lafontaine: Seine politischen Stationen

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Die SPD-Spitze habe sich einer falschen Strategie verschrieben, welche „die SPD wieder auf den zweiten Platz führen wird“, sagte Lafontaine, der von 1995 bis 1999 SPD-Vorsitzender war. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück habe aufgrund seines programmatischen Angebots keine Chance, eine linke Mehrheit zu bilden. Er werde die SPD daher in eine große Koalition oder eine Ampelkoalition bringen können, sagte Lafontaine voraus.

Mit Blick auf die Wahl in Niedersachsen legte Lafontaine dar, dass die Linke in einem Bündnis mit SPD und Grünen mitarbeiten würde, um beispielsweise ein Mindestlohngesetz auf den Weg zu bringen.

dapd

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