News-Ticker: Gesuchter Imam bei Explosion in Alcanar getötet

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Landtags-Krach um Aschermittwoch

7000 Besucher in einer Halle für 4000?

München – Der Zahlen-Wettstreit zwischen CSU und SPD um die größte Aschermittwochs-Kundgebung hat ein parlamentarisches Nachspiel. Alexander Dobrindt sprach von 7000 Besuchern - in einer Halle für 4000.

Die Freien Wähler wollen von dem für öffentliche Ordnung zuständigen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) wissen, wie viele Gäste bei der CSU in der Passauer Dreiländerhalle zugelassen waren und ob dies eingehalten wurde – oder ob CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt gelogen habe. Dobrindt hatte von 7000 Besuchern gesprochen, um die SPD und deren Zelt zu übertrumpfen. Die Halle soll aber nur für 4000 Besucher zugelassen gewesen sein. Auch CSU-Chef Horst Seehofer sagte am Mittwoch vor Journalisten, die Zahl 7000 sei realistisch.

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger sprach von einer „Lüge“. „Wer 4000 nicht von 7000 unterscheiden kann und beinahe täglich aus selbst in Auftrag gegebenen Umfragen 46 bis 48 Prozent für die CSU verkündet, macht sich zur Witzfigur“, sagte er. Aiwanger nannte Dobrindt einen „Falschmünzer“. SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen sagte, die CSU sei bei den Kundgebungen auf Platz 2 zurückgefallen. Die SPD reklamiert 5000 Gäste für sich. „Ein guter Verlierer findet sich mit seiner Niederlage ab – und versucht nicht, sich mit Tricks und Schmutzeleien zum Sieger zu erklären.“  

dpa/cd

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