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Barbara Stamm ist wieder in den Landtag eingezogen.

Landtagspräsidentin Stamm mit gutem Ergebnis

Würzburg - Es war vor der Wahl lange ungewiss, ob Landtagspräsidentin Barbara Stamm wieder per Direktmandat ins Parlament kommt. Doch selbst die Verwandtenaffäre hinderte sie nicht, souverän zu gewinnen.

Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) ist in Unterfranken mit großem Vorsprung wieder in den Landtag gewählt worden. Trotz der Verwandtenaffäre konnte die CSU-Politikerin ihr Ergebnis im Vergleich zur Landtagswahl vor fünf Jahren deutlich steigern und errang eins von zwei christsozialen Listenmandaten in Unterfranken. Stamm hatte wie bereits 2008 nur über die Liste kandidiert und sich nicht um ein Direktmandat beworben. Die Landtagspräsidentin hatte wegen ihres Krisenmanagements in der Verwandtenaffäre in der Kritik gestanden.

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Jubel und Tränen: Landtagswahl Bayern in Bildern

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Für die SPD ziehen der Finanzexperte Volkmar Halbleib und der Würzburger Oberbürgermeister Georg Rosenthal in den Landtag ein. Dagegen fiel der SPD-Polizeiexperte und frühere Gewerkschaftschef Harald Schneider im Wählervotum durch, er verliert seinen Platz im Maximilianeum. Die Sozialdemokraten errangen in Unterfranken vier Listenmandate, die Freien Wähler und die Grünen jeweils zwei. Die zehn unterfränkischen Direktmandate hatte allesamt die CSU gewonnen.

dpa

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