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Horst Seehofer sagt den Freien Wählern den Kampf an.

"Spekulieren nicht über Koalitionen"

Seehofer sagt Freien Wählern den Kampf an

München - Es sind noch fünf Monate bis in Bayern gewählt wird, doch der Wahlkampf läuft auf Hochtouren. CSU-Chef Horst Seehofer hat sich nach der SPD ein neues Opfer ausgesucht.

Fünf Monate vor der Landtagswahl in Bayern hat CSU-Chef Horst Seehofer den Freien Wählern (FW) den Kampf angesagt. „Wer den Freien Wählern seine Stimme gibt, wählt in Wirklichkeit SPD und Grüne“, sagte Seehofer am Samstag in München bei der Aufstellung der oberbayerischen CSU-Kandidatenliste. Hintergrund von Seehofers Äußerung ist die Absicht des SPD-Landtagsspitzenkandidaten Christian Ude, mit einer Dreier-Koalition aus SPD, Grünen und Freien Wählern die jahrzehntelange CSU-Vorherrschaft in Bayern zu brechen.

„Aiwanger blinkt rechts und biegt links ab“, sagte Seehofer über den FW-Vorsitzenden Hubert Aiwanger. Die CSU habe keine Stimmen zu verschenken. „Wir spekulieren nicht über Koalitionen“, betonte der CSU-Chef.

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Seehofer kündigte an, an der Politik des Schuldenabbaus in Bayern festzuhalten. „Wir werden das erste Land in Europa sein, das völlig schuldenfrei ist“, versicherte er. „Wir hinterlassen der Jugend keine Schulden, sondern Chancen.“ Seehofer wurde nach seiner Rede bei nur zwei Gegenstimmen zum oberbayerischen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 15. September nominiert.

dpa

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