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Landtagswahl: Erwin Huber tritt wieder an

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Erwin Huberfühlt sich „tatendurstig“ – wie sehr freut das Seehofer? © dpa

München – 67 plus X: Der frühere CSU-Chef Erwin Huber tritt als fast einziger aus seiner Generation wieder für den Landtag an. Zuletzt sind der CSU in Scharen Politiker abhanden gekommen.

„Ich bin fit und tatendurstig“, sagte der Niederbayer unserer Zeitung. „Ich glaube, dass es der CSU gut tut, wenn jemand aus der alten Garde die Kontinuität der CSU darstellt.“ Er werde für ein gutes Wahlergebnis und eine Alleinregierung unter Horst Seehofer kämpfen.

Wer in welchem Bundesland regiert

Huber ist einer der Letzten aus dem Kabinett Stoiber, der seine Polit-Karriere über den Herbst 2013 hinaus fortsetzt. Die Minister Kurt Faltlhauser, Otto Wiesheu und Werner Schnappauf haben sich längst aus der Politik zurückgezogen. Günther Beckstein, Christa Stewens, Eberhard Sinner und Josef Miller kandidieren nicht mehr. Thomas Goppel gibt seinen sicheren Stimmkreis ab und tritt nur auf der Liste an. Im Landtag bleiben wohl die Ex-Minister Otmar Bernhard und Reinhold Bocklet. Auf Landtagspräsidentin Barbara Stamm wird in der CSU noch eingeredet, wieder zu kandidieren.

Zuletzt sind der CSU in Scharen Wirtschafts- und Finanzpolitiker abhanden gekommen. Huber, seit 1978 im Parlament, schließt sich diesem Zug nicht an. Allerdings ist schwer abzuschätzen, wie begeistert Seehofer sein wird. Huber und seine Kollegen jenseits der 65, teils von Seehofer aus dem Kabinett gekegelt, erlauben sich in der Fraktion stete Widerworte.

cd

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