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Lange Zeit konnte Benjamin Adjei nicht glauben, dass er wirklich gewählt werden könnte. Im Hintergund jubelte schon ein Parteifreund.

Landtagswahl-Ticker

Neuauszählung in München-Moosach: Grüne behalten ihr Direktmandat - aber Abstand zur CSU verringert sich

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Spannender Wahlsonntag in München: Die Grünen werden stärkste Kraft in der Stadt und können der CSU fünf Stimmkreise wegnehmen. Besonders eng war es in Moosach, wo nun neu ausgezählt werden muss.

  • München ist für die Landtagswahl 2018 in Bayern in neun Stimmkreise aufgeteilt.
  • So wurde in den Münchner Stadtteile gewählt - alle Ergebnisse im Überblick (Merkur.de).
  • Landtagswahl im Münchner Umland: So haben die Menschen im Großraum München gewählt.
  • Die Grünen wurden klar stärkste Kraft in München mit gut 30 Prozent der Gesamtstimmen.
  • Die SPD stürzte ab und verlor fast 21 Prozentpunkte an Zweitstimmen. Die AfD kam in München auf unter 7 Prozent.
  • Prominentestes Opfer des grünen Siegesrausches wurde Dr. Ludwig Spaenle. Der ehemalige Staatsminister verlor seinen Schwabinger Stimmkreis klar.  
  • Die Wahlbeteiligung in München lag bei 72,4 Prozent.

Update 26. Oktober: Die Grünen behalten ihr Direktmandat in Moosach

Die Neuauszählung in München-Moosach ist inzwischen beendet. Sie hat ergeben: Die Grünen behalten ihr Direktmandat in Moosach - aber der Abstand zur CSU verringert sich. Das teilte das Kreisverwaltungsreferat in München mit. Auf den Grünen-Kandidaten Benjamin Adjei entfielen 17.572 Stimmen, auf die zweitplatzierte Mechthilde Wittmann von der CSU 17.509. Damit liegt Adjei nur noch mit 63 Stimmen vorn. Bei der ersten Auszählung hatten beide Kandidaten noch 87 Stimmen getrennt.

Update 23. Oktober: Stimmkreis München-Moosach wird neu ausgezählt

Die Erststimmen bei der Landtagswahl am 14. Oktober werden in München-Moosach neu ausgezählt. Das bestätigte die Landeshauptstadt am Dienstag. „In Anbetracht des äußerst knappen Ergebnisses bei den Landtagswahl-Erststimmen im Stimmkreis Moosach können wir so jeden Zweifel an einer ordnungsgemäßen Ergebnisfeststellung durch das Wahlamt ausräumen“, sagte der Chef des Kreisverwaltungsreferats, Thomas Böhle. Demnach sollen rund 70 Mitarbeiter am Mittwoch und Donnerstag mit der erneuten Zählung der 66 978 abgegebenen gültigen Stimmen beschäftigt sein.

Medienberichten zufolge hatte die Stadt teilweise geschätzte Zahlen an den Landeswahlleiter geschickt; Grund dafür sollen Probleme mit der Computertechnik gewesen sein. Obwohl den Angaben zufolge keine Hinweise auf Fehler in der offiziellen Endabrechnung vorliegen, könnten punktuelle Fehler in Moosach im Extremfall zu einer falschen Vergabe des Direktmandats geführt haben: Denn der Grüne Direktkandidat Benjamin Adjei lag nach dem bisherigen Ergebnis nur 78 Stimmen oder 0,1 Prozent vor der zweitplatzierten Mechthilde Wittmann (CSU). Sie wäre nach der bisherigen Zählung nach einer Legislaturperiode aus dem Landtag ausgeschieden. Das Ergebnis soll am Freitag vorliegen.

Ticker nach der Landtagswahl in München: Reaktionen, Stimmen und Zweitstimmen-Ergebnisse am Montag 

17.15 Uhr: „Mia trauern“ - Das Satiremagazin Titanic veranstaltete am Münchner Odeonsplatz einen sogenannten „Trauermarsch“ für die CSU. Hintergrund ist der Verlust der absoluten Mehrheit. „Mia san das Volk“ oder „Christlicher Sozialismus JETZT!“ stand auf den satirischen Plakaten der Demonstranten. 

15.30 Uhr: Ein hauchdünner Vorsprung von 78 Stimmen hat einem Taufkirchner völlig überraschend den Einzug in den Landtag beschert: Benjamin Adjei (28) gewinnt für die Grünen das Direktmandat im Stimmkreis Moosach. Dort setzt sich Adjei mit 26,2 Prozent der Erststimmen gegen die CSU-Kandidatin Mechthilde Wittmann durch, die Integrationsbeauftragte der Staatsregierung. Dabei hatte Adjei für den Wahlkampf nicht einmal eine eigene Homepage. 

Mehr über den gebürtigen Tegernseer, dessen Vater aus Ghana stammt, lesen Sie in diesem Porträt auf Merkur.de.

12.20 Uhr: Übernimmt nun Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter den Chefposten bei der angeschlagen Bayern-SPD. Nach dem Wahldebakel ist die Parteivorsitzende Natascha Kohnen angeschlagen. Auf die Frage der AZ, ob er für den Posten zur Verfügung stehen würde, antwortete Reiter abweisend: „Ich hab‘ schon einen Job.“ Auf Nachfrage erklärte Reiter, er habe eine „herausragende Aufgabe“ in München und bleibe dort auch gerne. 

Gesamtstimmen bei der Landtagswahl 2018 in München (Stand 2:15 Uhr) 

Grüne 30,3% (2013: 12,8%) / CSU 25,2% (2013: 36,7%) / SPD 13,6% (2013: 30%) / FDP 8,6% (2013: 7%) / AfD 6,2% (2013: -) / Freie Wähler 6,1% (2013: 5,2%) / Die Linke 4,6% (2013: 2,5%)

Wahlbeteiligung: 72,4 Prozent (2013: 62,7%, +9,7%) 

Wahlkrimi am Sonntagabend: Am Ende holten die Grünen fünf der neun Münchner Stimmkreise. 

Landtagswahl: Das sind die Direktkandidaten in den Münchner Stimmkreisen 

Noch steht nicht fest, welche Münchner Kandidaten über die Zweitstimmen in den Landtag einziehen werden. Die Direktkandidaten sind allerdings klar. 

Hier zeigt sich ein neues München: grüner, multikultureller und jünger. Die Spitzenkandidaten der Grünen, Katharina Schulze und Ludwig Hartmann, sind erst 33 und 40 Jahre alt. Noch jünger ist der 28-jährige Informatiker Benjamin Adjei, der für die Grünen in Moosach gewann. Und auch CSU-Generalsekretär Markus Blume, der sein Mandat in Ramersdorf verteidigte, ist erst 43 Jahre alt. 

Und die neugewählten Abgeordneten spiegeln auch das multikulturelle München wider. Neben dem dunkelhäutigen Benjamin Adjei aus Taufkirchen, der am Tegernsee geboren wurde, ist auch Gülseren Demirel dafür ein Beispiel. Die Stadträtin und Sozialpädagogin gewann für die Grünen in Giesing, wuchs in der türkischen Provinz Malatya auf und kam erst 1979 endgültig nach Deutschland.

Der 28-jährige Benjamin Adjei gewann in Moosach, die türkischstämmige Gülseren Demirel (54) holte das Direktmandat in Giesing.

München-Hadern (101): Staatsminister Georg Eisenreich (47) setzt sich mit 29,1 Prozent der Erststimmen durch - wenn auch nur knapp gegen Florian Siekmann von den Grünen. 

München-Bogenhausen (102): Auch hier ein hauchdünner CSU-Erfolg. Der Landtagsabgeordnete Robert Brannekämper (53) holt 29,4 Prozent und siegt knapp vor Andreas Baier von den Grünen. Er verteidigt damit sein Direktmandat. 

München-Giesing (103): Klarer Sieg für die Münchner Stadträtin und Sozialpädagogin Gülseren Demirel (54) von den Grünen mit 30,9 Prozent. Der Stimmkreis-Sieger von 2013, Andreas Lorenz von der CSU, kommt auf nur 22,6 Prozent. 

München-Milbertshofen (104): Hier verliert die SPD ihr einziges Direktmandat: Ruth Waldmann kommt sogar nur auf Platz drei. Die grüne Spitzenkandidatin Katharina Schulze (33) ergattert 34,9 Prozent der Stimmen und macht klar das Rennen.

München-Moosach (105): Benjamin Adjei (28) von den Grünen gewinnt das Direktmandat - mit einem Vorsprung von 78 Stimmen vor der CSU-Kandidatin und Landtagsabgeordneten Mechthilde Wittmann. Knapper geht es kaum!  Genau 26,2 Prozent reichen dem Informatiker zum Sieg. 

München-Pasing (106): Münchens Zweiter Bürgermeister Josef Schmid (49) musste lange zittern, am Ende wurden es mit seinem 31,7 Prozent doch fünf Prozentpunkte Vorsprung vor Hep Monatzeder (Grüne). Damit steht der Wechsel in die Landespolitik fest. 

München-Ramersdorf (107): Kein souveräner Sieg, letztlich aber mit einem kleinen Vorsprung gewinnt CSU-Generalsekretär Markus Blume (43) mit 30,7 Prozent der Erststimmen. SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher kommt nur auf 14,6 Prozent - eine weitere sozialdemokratische Enttäuschung an diesem Abend. 

München-Schwabing (108): Grüner Triumph in Schwabing: Umweltberater Christian Hierneis (54) holt 34,3 Prozent und gewinnt klar mit gut 13 Prozentpunkten Vorsprung. Ex-Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU) kommt auf nur 20,9 Prozent und verliert sein Direktmandat. 

München-Mitte (109): Im neugebildeten Stimmkreis Mitte gelingt dem grünen Spitzenkandidaten Ludwig Hartmann (40) ein Erdrutschsieg. Mit 44 Prozent holt er das Direktmandat - Spitzenwert in ganz München.

Landtagswahl in München: Ticker zur langen Wahlnacht

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2.15 Uhr: Die Grünen siegen in Moosach - 78 Stimmen machten den Unterschied. Benjamin Adjei holt das fünfte Direktmandat der Grünen in München. Die bisherige Landtagsabgeordnete Wittmann ist raus.

Damit steht fest: Fünf Stimmkreise gehen an die Grünen - die CSU verteidigt vier, verliert aber im Vergleich zu 2013 ebenfalls vier Wahlkreise. Auch die SPD muss ein Direktmandat an die Grünen abgeben, die damit die großen Wahlgewinner sind. 

1.04 Uhr: Kommt die Wende in letzter Sekunde in Moosach? Bei noch drei fehlenden Wahlgebieten liegt Wittmann nun 0,1 Prozentpunkte vor dem Grünen Benjamin.

0.59 Uhr: In Moosach wird weiter ausgezählt. Stand jetzt liegt Adjei Benjamin hauchdünne 110 Stimmen vor der CSU-Kandidatin Mechthilde Wittmann. Außer in Moosach wird nur noch in München-Land Nord gezählt. Mit einem Ergebnis rechnet der Landeswahlleiter in 30 bis 45 Minuten.

0.12 Uhr: Mittlerweile ist Montag und noch immer warten wir auf die letzten Ergebnisse aus München. In Moosach wird es immer enger. Der Grünen-Kandidat Benjamin Adjei führt nur noch mit rund 160 Stimmen vor Mechthilde Wittmann von der CSU. Der Vorsprung schmilzt - bringt er ihn ins Ziel? Es fehlen hier noch 6 der 101 Gebiete. 

Moosbach wird zum Zitter-Wahlkreis für Grüne und CSU: Adjeis Vorsprung schmilzt

23.26 Uhr: Unverändert spannend bleibt es in Moosach. Aktuell führt Grünen-Kandidat Benjamin Adjei mit weniger als 300 Stimmen. Er steht bei 26,5 Prozent der Erststimmen. Ausgezählt sind 93 von 101 Gebieten in diesem Stimmkreis. Es kann sich also noch etwas bewegen. Holt sich Mechthilde Wittmann doch noch das Direktmandat? 2013 hat Joachim Unterländer für die CSU noch mit 38,7 Prozent gewonnen. 

22.25 Uhr: Die CSU-Stimmkreise scheinen gesichert zu sein. Die Grünen müssen noch um Moosach zittern. Hier führt Benjamin Adjei mit fast 500 Stimmen. Durch ist er noch nicht, bisher wurden 80 Prozent der Stimmen ausgezählt.

Klar in grüner Hand sind Milbertshofen und Mitte mit den Spitzenkandidaten Katharina Schulze und Ludwig Hartmann. Hartmann kommt derzeit auf 43,8% . der Spitzenwert in ganz München. Ungefährdet sind für die Grünen außerdem Schwabing mit Christian Hierneis sowie Giesing mit Gülseren Demirel. 

Somit ist mittlerweile der Wahlausgang in einem Wahlkreis noch besonders offen - Moosach! 

CSU-Kandidaten setzen sich ab - Staatsminister Georg Eisenreich wohl sicher durch

22.15 Uhr: Wir bewegenden uns auf die Zielgerade dieses Wahlabends zu. Die Situation ist in diesen Minuten unverändert. CSU führt in Pasing, Hadern, Bogenhausen und Ramersdorf. Die restlichen Stimmkreise gehen derzeit an die Grünen - 5:4. 

Schauen wir genauer hin: In Pasing führt Josef Schmid (CSU) mittlerweile mit rund 1300 Stimmen - sein Vorsprung hat sich stabilisiert. Es sieht so aus, als wenn der Zweite Bürgermeister in die Landespolitik wechseln kann. In Hadern konnte sich Europa-Staatsminister Georg Eisenreich (CSU) mittlerweile auch klarer absetzen und führt mit gut 1000 Stimmen. Ebenso sieht es in Bogenhausen aus, hier führt Robert Brannekämper von der CSU mit rund 1100 Erststimmen. Es scheint so, als ob alle drei umkämpften Wahlkreise an die CSU gehen. Dazu kommt Ramersdorf, dieser Wahlkreis geht sicher an CSU-Generalsekretär Markus Blume. 

Spannender als der Tatort: Wahlkrimi in München bei der Landtagswahl

21.40 Uhr: Und wieder zwei Farbwechsel! Pasing ist nun schwarz - Josef Schmid führt also wieder, wenn auch nur knapp. Dafür holen sich die Grünen momentan Moosach zurück. Benjamin Adjei hat hier die Nase vorn. Es bleibt beim 5:4 für die Grünen - und weiterhin beim offenen Ausgang dieses brisanten Münchner Wahlabends. Während der Tatort im Ersten endet, geht der Wahlkrimi sicherlich noch bis etwa 23 Uhr weiter. 

21.24 Uhr: Die größte Überraschung an diesem Wahlsonntag in München wäre ein grüner Sieg in Pasing. Aktuell führt Hep Monatzeder mit 59 Stimmen vor dem Zweiten Bürgermeister Münchens, Josef Schmid von der CSU. Aber wer hätte damit gerechnet, dass es überhaupt so knapp werden würde? 

Über die Hälfte der Landtagswahl-Stimmen in München ausgezählt - Blume (CSU): „Kein schöner Tag“

21.16 Uhr: Aktuell sind 554 der 954 Stimmgebiete in München ausgezählt, also rund 58 Prozent. Klar ist: Die Grünen werden eindeutig stärkste Kraft mit derzeit 31,1 Prozent. Die CSU kommt auf lediglich 24,4 Prozent der Gesamtstimmen. Die SPD liegt bei nur 12,9 Prozent.

21.13 Uhr: CSU-Generalsekretär Markus Blume, der selbst in Ramersdorf kandidiert, erklärt: „Es ist insgesamt kein schöner Tag für uns. Wir haben einen klaren Regierungsauftrag. Es sieht so aus, als wenn es eine klare Mehrheit für eine bürgerliche Koalition gibt und wir bayernweit mit einem blauen Auge davon gekommen sind. In München sieht es offenbar etwas anders aus.“

Landtagswahl 2018: CSU und Grüne in vielen Stimmkreisen Kopf-an-Kopf

21.04 Uhr: Fast minütlich ändert sich die Farbaufteilung auf der politischen Karte Münchens. Aktuell liegt die CSU in Moosach wieder vorne. Pasing ist immer noch grün. Damit steht es derzeit 5:4 an Stimmkreisen für die Grünen gegen die CSU.

20.41 Uhr: Die aktuelle Lage: Pasing wieder grün, Hadern, Bogenhausen und Ramersdorf weiterhin schwarz. Damit würden die Grünen sechs Stimmkreise gewinnen. In Gieising macht Gülseren Demirel für die Grünen das Rennen. Auf Facebook postete sie nun ein Foto - Arm in Arm mit Parteifreunden. 

Die Grüne Jugend ist außer sich vor Freude: „Niemand hier kann fassen, was da gerade passiert. (...) Hier ist jetzt nur noch Ausrasten angesagt, mehr gibt's erstmal nicht zu sagen“, schreibt die Jugendorganisation auf Facebook. 

Wird München ganz grün? Gegen 20.40 Uhr konnte die CSU schon etwas aufholen. 

Münchner SPD erlebt Desaster bei Landtagswahl - AfD weit unter dem bayerischen Landesdurchschnitt

20.22 Uhr: Die CSU erkämpft sich zwei Stimmkreise zurück. Hadern und Bogenhausen sind derzeit wieder schwarz. Aber noch sind bisher erst 266 der 954 Gebiete ausgezählt. Es dürfte noch ein langer und spannender Wahlabend werden. Bei den Gesamtstimmen liegen die Grünen weiter mit 31,5 Prozent klar vorne. 

Die AfD kommt in München-Stadt auf nur 6,9 Prozent der Gesamtstimmen. Hätte nur München gewählt, so wäre Die Linke offenbar mit 5 Prozent ganz knapp in den Landtag eingezogen. Ganz besonders bitter ist der Wahlabend für die SPD, sie verliert derzeit rund 21 Prozentpunkte bei den Zweitstimmen. 

Spannende Landtagswahl in München: Hadern, Bogenhausen, Moosach und Pasing ohne klare Tendenz

20.18 Uhr: Schauen wir auf die aktuellen Zahlen. Folgende Prognose kann man nun aufstellen: Mitte, Schwabing, Giesing und Milbertshofen gehen so gut wie sicher an die Grünen. Ramersdorf fast sicher an die CSU. Umkämpft sind derzeit noch Hadern, Bogenhausen, Moosach und Pasing. In den USA würde man sagen: „too close to call“.

Landtagswahl in München: CSU-Promis Schmid und Blume müssen um Direktmandate bangen

20.10 Uhr: Die beiden prominenten CSU-Kandidaten Schmid (Zweiter Bürgermeister) und Blume (Generalsekretär) führen aktuell wieder knapp in ihren Stimmkreisen Pasing und Ramersdorf. Dr. Ludwig Spaenle jedoch liegt in Schwabing momentan deutlich hinter Christian Hierneis von den Grünen. Es sieht - Stand jetzt - nach sieben Direktmandaten für die Grünen aus. Das wäre ein politischer Erdrutsch. 

20 Uhr: Es wird immer spannender! Nun führen die Grünen in acht der neun Stimmkreise in München. Lediglich Ramersdorf wird derzeit von Markus Blume für die CSU gehalten. Es wäre ein Triumph für die Grünen, die 2013 gar keinen Stimmkreis gewinnen konnten.

Wird München ganz grün? Um 19.55 Uhr lagen die Grünen fast überall vorne. 

Landtagswahl in Bayern: München steht vor einem grünen Wahlbeben

19.55 Uhr: Es wird ein spannender Wahlabend in München. Während Markus Blume von der CSU nun wieder knapp in Ramersdorf führt, liegt in Hadern dafür nun der Grüne Florian Siekmann vorne. Und in Pasing liegt der zweite Bürgermeister Josef Schmid von der CSU nur 0,4 Prozentpunkte vor Hep Monatzeder von den Grünen. 

19.48 Uhr: Jetzt führen die Grünen auch in Giesing und liegen damit in sieben Stimmkreisen vor der CSU! Nach 45 von 954 ausgezählten Gebieten liegen die Grünen bei 32,1 Prozent. Danach kommen die Christsozialen mit 23 Prozent.

Grüne holten bei der Landtagswahl 2013 keinen Stimmkreis - jetzt führen sie fast überall

19.37 Uhr: Es ist ein früher Trend, aber aktuell könnten sechs Stimmkreise an die Grünen gehen. Mit Triumphen der Grünen in Milbertshofen, Schwabing und Mitte war bereits gerechnet worden (siehe Update um 16.25 Uhr). Doch es könnte für die CSU noch schlimmer kommen. Auch Bogenhausen, Moosach und Ramersdorf sind momentan grün eingefärbt. In Ramersdorf trat der CSU-Generalsekretär Markus Blume an. 

Zur Erinnerung: Bei der Landtagswahl 2013 konnten die Grünen gar kein Direktmandat gewinnen, die CSU holte fast alle in München, nur in Milbertshofen setzte sich Ruth Waldmann von der SPD durch. 

19.32 Uhr: Nach bisher 9 von 954 ausgezählten Wahllokalen liegen die Grünen bei 31,2 Prozent - und damit deutlich vor der CSU (22,9%), SPD (12,8%), AfD (8,2%), FDP (7,9%) und Die Linke (6,1,%). 

Grüne werden in München laut Prognose die stärkste Kraft bei Landtagswahl

19.13 Uhr: CSU-Digitalminister Georg Eisenreich, Stimmkreiskandidat Hadern: „Das Wahlergebnis stellt uns nicht zufrieden. Es ist ein schwieriges Resultat. (...) Wir werden mit allen reden, außer mit der AfD. Unsere Präferenz ist ein bürgerlicher Partner.“ 

Der Saal bebt bei den Grünen zum ersten Mal so richtig, als bekannt gegeben wird, dass die Partei laut einer Prognose stärkste Kraft in München ist. Grünen-Urgestein Claudia Roth sagt, die Grünen seien offenbar in allen Großstädten Bayerns die Nummer Eins. Für München hofft man auf mehr als 30 Prozent. Die Grünen seien „die Partei der Liebe“ und nicht des Hasses. 

Der Wahlsonntag wird zum Feiertag für die Grünen. 

Welche Schuld trägt Kohnen am Wahldebakel? Münchner Sozialdemokraten gespalten

19.01 Uhr: Münchens SPD-Bundestagsabgeordneter Florian Post fordert personelle Konsequenzen bei der Bayern-SPD. Gegenüber der AZ erklärte er: "Niemand von der Bundes-SPD hat sich in die Landtagskampagne eingemischt. Weder inhaltlich, noch im Stil". Es sei "offensichtlich, dass die Ursachen sehr wohl in Bayern liegen".

Die Dritte Bürgermeisterin Münchens, Christine Strobl (SPD), verteidigt dagegen Natascha Kohnen. Sie habe eine „sehr gute Arbeit geleistet“, nur sei sei es „heutzutage so, dass andere, die lauter schreien, auch mehr Gehör finden“. 

CSU-Bürgermeister Josef Schmid: „Berliner Themen haben alles überschattet“

18.58 Uhr: Ludwig Hartmann, der Grünen-Spitzenkandidat aus München Mitte, schreibt über Facebook: „Was für ein Ergebnis! Was für ein Land! Was für tolle Menschen! Tausend Dank für Eure Unterstützung. Ich bin berührt.“

Münchens zweiter Bürgermeister Josef Schmid erklärt: „Es ist natürlich bitter, die absolute Mehrheit zu verlieren, aber die Gründe liegen auf der Hand, sie kommen aus Berlin. (...) Bis vor einer Woche habe die Berliner Themen alles überschatten: Eitelkeiten, Personalfragen und Streit.“ Eines sei aber klar: Markus Söder habe seine „volle Unterstützung“. 

Landtagswahl Bayern: SPD-Abgeordnete schiebt Schuld auf Berlin - FDP bejubelt Martin Hagen

18.39 Uhr: Die Linke-Bundestagsabgeordnete Nicole Gohlke gibt sich nicht zu allzu enttäuscht, obwohl ihre Partei an der 5-Prozent-Hürde scheiterte. „Wir haben das Gefühl, Bayern in diesem Wahlkampf linker gemacht zu haben. Dieses positive Grundgefühl steht im Widerspruch zu dem erreichten Ergebnis. Unsere große Herausforderung ist die Fläche, da wir hier vielfach kaum kommunal verankert sind." Die Partei habe aber 900 neue Mitglieder gewonnen und sei ein wichtiger Bestandteil der außerparlamentarischen Bewegungen in Bayern. 

Jubel bei der Münchner FDP. Spitzenkandidat Hagen wird mit „Martin, Martin“-Rufen im Schloss empfangen. Nach aktuellen Hochrechnungen sind die Liberalen ganz knapp drin im neuen Landtag. 

Wahlparty FDP: Martin Hagen wird als Wahlsieger empfangen. Noch müssen die Liberalen aber um den Einzug ins Maximilianeum zittern. 

CSU-Landtagskandidat Hans Theiss ist enttäuscht: „Es liegt sicher auch zum Teil daran, dass wir mit Großstadt-Themen anders punkten müssen. Konsequenzen für Markus Söder sehe ich nicht, ich glaube, dass die Fraktion hinter ihm steht.“

Die SPD-Landtagsabgeordnete Diana Stachowitz aus Moosach schiebt die Schuld auf die Bundespolitik: „Ich habe im Wahlskampf oft gehört: ‚die in Berlin‘“.

SPD-Landtagskandidatin Waldmann fordert Ende der GroKo nach Wahldebakel

18.35 Uhr: Ruth Waldmann, einzige Stimmkreis-Siegerin der SPD im Jahr 2013, will nun einen radikalen Bruch in der Bundespolitik. Sie ist sehr niedergeschlagen: „Das Ergebnis ist katastrophal für die SPD. Schlimm, dass die AfD ein zweistelliges Ergebnis geholt hat, das erfüllt mich mit Grauen. Ich hoffe, diese Schockwellen kommen in Berlin an. Raus aus der GroKo!“

Stimmen nach der ersten Wahlprognose aus München

18.25 Uhr: Claudia Tausend, Vorsitzende der Münchner SPD: „Es handelt sich um ein Wahldebakel für die Bayern-SPD. Die hohe Wahlbeteiligung hat nur der AfD und den Grünen genutzt. 50 Prozent des Wahlergebnisses gehen auf das Konto Berlins, 50 Prozent auf das der Bayern-SPD.“ Micky Wenngatz, SPD-Landtagskandidatin aus Hadern, ergänzt: „Das ist ein schwerer Schlag und es gibt nichts schönzureden.“

Hep Monatzeder (Grüne), ehemaliger Dritter Bürgermeister Münchens: „Wir haben alle unsere Wahlziele erreicht, das ist ein historisches Ergebnis. So stark waren wir noch nie. Wir haben es auch geschafft, der CSU die absolute Mehrheit zu nehmen. Wir wurden dafür belohnt, dass wir einen Wahlkampf mit Sachthemen gemacht haben. Ich fürchte aber, dass es mit den Überhangmandaten für CSU und Freien Wähler langt.“

Partystimmung bei den Münchner Grünen.

Otto Bertermann, stellvertretender Bundesvorsitzender der Freien Wähler: „Es geht uns nicht um Ministerposten, wollen uns nicht immer unsere Ideen von der CSU wegnehmen lassen.“

Der FDP-Landtagskandidat Andreas Keck aus Milbertshofen sagt: „Der Einzug in den Landtag ist ein schönes Gefühl. Der Umsturz bei den anderen Parteien war zu erwarten. Bin nicht überrascht. Eher überrascht, dass wir so knapp reinrutschen.“

Alt-OB Christian Ude über SPD-Ergebnis: „Da muss alles auf den Kopf gestellt werden“

18.11 Uhr: Der ehemalige FDP-Staatsminister Wolfgang Heubisch zur ersten Prognose: „Ein bisschen mehr wäre schön gewesen. Ich bin aber sicher, da geht noch mehr.“

Ilse Ertl, die stellvertretende Landesvorsitzende der Freien Wähler glaubt an eine Regierungsbeteiligung ihrer Partei: „Es würde reichen für eine Koalition von CDU und Freien Wählern. Das ist ein enormer Erfolg! Dann hätte der Etikettenschwindel endlich ein Ende!“

Der ehemalige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude geht mit seiner SPD streng ins Gericht: Das Ergebnis von rund 10 Prozent müsse „grundlegende Konsequenzen“ haben. „Wir haben fast die Hälfte der Wähler abgestoßen, da muss alles auf den Kopf gestellt werden.“

Jubel bei Freien Wählern und Grünen nach der 18-Uhr-Prognose zur Landtagswahl 

18.03 Uhr: Die FDP muss laut der ersten Prognose um 18 Uhr um den Einzug in den Landtag bangen. Sie liegt bei genau 5 Prozent. Entsprechend verhalten reagierten die Parteimitglieder auf das Ergebnis.  Jubel und Freude dagegen bei den Freien Wählern im Unionsbräu. 

Jubel und Beifall bei den Freien Wählern.

Völlig aus dem Häuschen sind auch die Grünen. Die Giesinger Landtagskandidatin Gülseren Demirel und Hep Monatzeder, früherer Dritter Bürgermeister Münchens, umarmen sich. 

Jubel bei den Grünen nach der 18-Uhr-Prognose.

Die Stimmung vor 18 Uhr bei den Münchner Parteien

17.50 Uhr: Die Münchner SPD erwartet wohl eine Klatsche. Claudia Tausend, Vorsitzende des SPD-Unterbezirks, erklärt im Schlachthof, man solle „doch heute lieber von Wahlabend und nicht von Wahlparty sprechen“. Florian Ritter, SPD-Kandidat in Pasing, klingt auch resigniert: „Dass dieser Wahlkampf kein einfacher war und die kommenden Jahre nicht einfach werden, das ist klar.“

Etwas mehr Zuversicht bei den Linken in München, auch wenn bei der Wahlparty auch viele angespannt sind. Die Bundestagsabgeordnete Nicole Gohlke sagt: "Für uns ist es schon ein großer Erfolg, dass wir jetzt überhaupt auf den Einzug ins Maximilianeum hoffen können."

FDP-Spitzenkandidat Martin Hagen denkt bereits an eine Regierungsbeteiligung: „Wir sind offen für Gespräche über Koalitionen.“

Immer noch eine lange Schlange vor Wahllokal in der Isartalstraße

17.44 Uhr: Vor dem Wahllokal in der Isartalstraße gibt es immer noch eine rund 100 Meter lange Schlange, berichtet tz-Reporter Sascha Karowski. KVR-Sprecher Johannes Mayer sagt, dass sich um 18 Uhr ein Wahlhelfer an das Ende der Schlange stellt und damit den Abschluss bildet. Alle davor dürfen noch wählen, dahinter ist dann aber Schluss.

Riesige Schlange vor dem Wahllokal in der Isartalstraße. Auch kurz vor 18 Uhr wollen schon viele Menschen wählen. 

Stimmung bei den Wahlpartys: Vorfreude bei Grünen und Liberalen in München

17.28 Uhr: Im Wirtshaus zum Schlachthof treffen sich am Sonntagabend die SPD-Basis und die sozialdemokratischen Landtagskandidaten. Ob es eine Party wird? Oder eher eine Trauerfeier? Noch ist jedenfalls „tote Hose“ dort. Der Saal ist „eher leer“, meldet tz-Reporterin Caroline Wörmann. 

„Tote Hose“ bei der SPD. Von den Münchner SPD-Kandidaten ist bisher nur Micky Wenngatz (Hadern) im Schlachthof. Die Stimmung ist gedrückt.

Ganz anders bereits die Stimmung bei der Münchner FDP. 500 Menschen sind in der Event-Location „Das Schloss“. Der tz-Reporter Andreas Thieme schätzt, dass schon rund 500 Menschen dort sind und den Wiedereinzug der Liberalen in den Landtag feiern wollen. 

Partystimmung dagegen bei der Münchner FDP. 

Volles Haus auch bei den Grünen in der Muffathalle. Es gibt einen riesigen Medienandrang. Die Öko-Partei könnte am Sonntag zweitstärkste Kraft in Bayern werden und mehrere Direktmandate in München gewinnen (siehe Update um 16.25 Uhr). 

Die Münchner Grünen feiern in der Muffathalle. 

Fast 11.000 Menschen zählen die Münchner Stimmzettel zur Landtagswahl aus

17.20 Uhr: Rund 10.800 Menschen zählen heute die Stimmzettel in München aus, davon 4.500 ehrenamtliche Helfer, schreibt die Münchner SPD über Facebook und bedankt sich für den Einsatz. Da die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2013 deutlich angestiegen sein dürfte (siehe Update um 15.30 Uhr), kommt viel Arbeit auf sie zu. 

Grüne könnten in München vier Direktmandate gewinnen - Schulze und Hartmann mit guten Chancen

16.25 Uhr: Besonders spannend wird es in fünf Münchner Stimmkreisen. In München-Milbertshofen (Stimmkreis 104) könnte die grüne Spitzenkandidatin Katharina Schulze das Direktmandat gewinnen. Das würde bedeuten, dass die SPD ihr einziges Direktmandat von 2013 verlieren würde. Hier gewann Ruth Waldmann mit 33,8%. Sie tritt erneut an. 

Im neugebildeten Stimmkreis München-Mitte (109) hat ebenso der grüne Co-Spitzenkandidat Ludwig Hartmann eine realistische Chance auf das Direktmandat. Laut der Seite wahlkreisprognose.de könnten auch München-Giesing und München-Schwabing an die Grünen gehen. In Schwabing (Stimmkreis 108) tritt der ehemalige Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle für die CSU an. 

Zwei weitere prominente Kandidaten gibt es außerdem in München-Ramersdorf (Stimmkreis 107): Dort treten unter anderem CSU-Generalsekretär Markus Blume und der SPD-Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher an. 

Riesiger Andrang vor Münchner Wahllokalen: „So etwas habe ich bisher nicht erlebt“

15.30 Uhr: Es zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl ab. Im Jahr 2013 lag die Wahlbeteiligung in München bei 62,7%, im Jahr 2008 bei nur 57 Prozent. Bis 14 Uhr wurde in München - einschließlich der Briefwähler - eine Wahlbeteiligung von 54,6 Prozent gemessen. Rund fünf Prozentpunkte höher als zum selben Zeitpunkt 2013.

Reporter schildern, dass es lange Wartezeiten vor den Wahllokalen im gesamten Münchner Stadtgebiet gibt. Vor dem Wahllokal Isartalstraße im Glockenbach-/Dreimühlviertel beobachtete tz-Redakteur Klaus Vick eine sehr lange Schlange. „So etwas habe ich bisher nicht mal ansatzweise erlebt“, meldete er. Bis zu einer Dreiviertelstunde müssen Wähler hier anstehen. 

Rund 45 Minuten müssen Wähler am Nachmittag am Wahllokal in der Isartalstraße warten. 

Auch vor dem Wahllokal in der Carl-von-Linde-Realschule stehen die Wähler bis auf die Straße. Wartezeiten von rund einer halben Stunde werden auch von der Fromundstraße in Untergiesing sowie der Wiesentfelser Straße in Neuaubing gemeldet, etwa 20 Minuten musste man am frühen Nachmittag in der Schulstraße in Neuhausen warten.  

Lange Schlangen vor den Wahllokalen auch in Haidhausen. 

München wählt bei der Landtagswahl 2018 in neun Stimmkreisen

Bis 18 Uhr können die Münchner am 14. Oktober 2018 ihre Stimme für die Landtagswahl abgeben. Welche Partei erzielt in München die meisten Stimmen? Welcher Direktkandidat ist in meinem Viertel besonders beliebt? Wie wählt Schwabing, Sendling oder Trudering? Was passiert auf den Wahlparties, wie reagieren die Parteien und was sagen die Münchner zum Wahlergebnis? Alle wichtigen Informationen fassen wir in diesem News-Ticker für Sie im Laufe des Abends zusammen. 

Für die Landtagswahl im Freistaat ist Bayern in 91 Stimmkreise aufgeteilt. Neun davon befinden sich in München: Im Norden sind das München-Moosach, München-Milbertshofen und München-Schwabing sowie im Westen der Stadt München-Pasing. An den Stimmkreis München-Mitte im Zentrum schließen sich München-Hadern, München-Giesing sowie München-Bogenhausen und München-Ramersdorf im Osten der Stadt an.

Diese Kandidaten treten bei der Landtagswahl 2018 an

Seit Wochen säumen Wahlplakate der verschiedenen Parteien die Straßen Münchens. Die Kandidaten werben um die Gunst der Münchner - mit persönlichen Nachrichten, Zielen, Themen und vor allem Bildern von sich selbst. Doch wer tritt zur Landtagswahl 2018 in Bayern an? Was muss man über die Spitzenkandidaten Markus Söder (CSU), Katharina Schulze und Ludwig Hartmann (Grüne), Natascha Kohnen (SPD), Martin Hagen (FDP), Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sowie Eva Bulling-Schröter und Ates Gürpinar (Linke) wissen? Wer jeweils für die Münchner Stadtviertel kandidiert, finden Sie in den oben verlinkten Übersichten für die einzelnen Stimmkreise. 

Wann steht das Ergebnis der Landtagswahl 2018 in Bayern fest?

Einen ersten Ausblick auf das Ergebnis der Landtagswahl gibt es erfahrungsgemäß kurz nach Schließung der Wahllokale. Im Laufe des Abends werden neue, aktualisierte Hochrechnungen veröffentlicht. Das offizielle Ergebnis könnte erst am späten Sonntagabend vorliegen - oder sogar erst in der Nacht zum Montag.

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