Neue Ministerpräsidentin

Saarland-Wahl 2022: SPD-Wahlsiegerin Rehlinger bekräftigt ihre „Chefinnen-Sache“

Das Saarland hat gewählt: Die SPD jubelt, während die CDU enttäuscht ist. Drei bekannte Parteien scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde. News-Ticker.
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Reaktionen zur Landtagswahl

Nach Saarland-Debakel: CDU-Chef Hans gibt Parteivorsitz ab
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Nouripour sah noch „Rückenwind“

Saarland-Drama: Grüne wegen 23 Stimmen raus? Partei erklärt letzten „Funken Hoffnung“
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Landtagswahl im Saarland

Die Landtagswahl im Saarland findet alle fünf Jahre statt. Über die Wahlkreis- und Landeslisten werden insgesamt 51 Abgeordnete in den saarländischen Landtag gewählt. Jeder Wähler hat dabei eine Stimme. Die drei Listenwahlkreise sind der Wahlkreis Saarbrücken, Saarlouis sowie Neunkirchen. Um in den saarländischen Landtag einzuziehen, müssen alle Parteien eine Hürde von fünf Prozent überwinden. Vergeben werden die Sitze nach dem sogenannten d’Hondt-Verfahren. Stärkste Kraft bei der Landtagswahl 2017 war die CDU, die anschließend mit der SPD eine schwarz-rote Regierungskoalition bildete. Am 27. März 2022 wird der 17. Landtag des Saarlandes gewählt. Umfragen sehen die SPD erstmals seit einem Vierteljahrhundert wieder in der Führung.

„Das Saarland möchte aus den 1980ern abgeholt werden“: Warum das Wahlergebnis überrascht - und was daraus folgt

Drei-Parteien-Parlament und womöglich eine Alleinregierung: Das Saarland wählt einen ungewöhnlichen Landtag. Der könnte eine Herausforderung darstellen. Eine Analyse.
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Linke im Saarland geradezu pulverisiert – Parteichefin zeigt nun auf Lafontaine

Landtagswahl Saarland: Ein schwerer Schlag für die Linken an der Saar. Die Parteispitze zeigt sich am Boden zerstört.
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Saarland-Wahl: Vorläufiges Endergebnis da! SPD siegt – FDP und Grüne scheitern an Fünf-Prozent-Hürde

Die Saarland-Wahl war die erste Landtagswahl des Jahres 2022 in Deutschland. Nun liegt das vorläufige Endergebnis vor. Hier gibt es alle Zahlen im Überblick.
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Ergebnis zur Saarland-Wahl: SPD feiert Erdrutschsieg - Grüne scheitern denkbar knapp

Die CDU erlebt bei der Saarland-Wahl eine Schlappe. Die SPD geht als Sieger hervor und die FDP kämpft um den Landtag. Die Ergebnisse im Überblick.
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Hans von Merz und Co. im Stich gelassen? Czaja schießt zurück - „Da waren wir noch nicht mal im Amt!“

Der bisherige Ministerpräsident Tobias Hans hat die Landtagswahl im Saarland haushoch verloren. Vorwürfe an die Bundes-CDU werden laut.
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SPD im Koalitions-Schlaraffenland: Zwei Optionen - und eine fast für unmöglich gehaltene

Wer regiert künftig im Saarland? Erste Ergebnisse zeigen, dass die SPD mit absoluter Mehrheit alleine regieren könnte. Alle Informationen im News-Ticker.
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Was Rehlinger nun mit Scholz und Seehofer, aber auch Laschet vereint

Anke Rehlinger strahlte am Sonntag übers ganze Gesicht. Die Saarland Wahl gewann sie deutlich. Mit dem Ergebnis reiht sie sich in eine Riege prominenter Politiker ein.
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Machtwechsel im Saarland: Der Merz-Aufbruch ist schon verpufft

Für Friedrich Merz und die CDU ist der Machtverlust von Tobias Hans im Saarland Anlass für steigende Nervosität: Der Merz-Effekt ist ausgeblieben, kommentiert Mike …
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„Tränen in den Augen“: Saarland-Wahl schickt Hans ins Jammertal - Grünen-Chefs freuen sich zu früh

Die Saarland-Wahl liefert nur eine Gewinnerin: Die SPD. CDU und unerwartet auch die Grünen landen im Tal der Tränen. Reaktionen im News-Ticker.
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Saarland-Wahl 2022: Bittere Aussichten für Hans‘ CDU - SPD-Herausforderin warnt trotzdem vor „bösem Erwachen“

Der Countdown zur Saarland-Wahl 2022 läuft. Kann die SPD die CDU im Saarbrücker Landtag ablösen? Alle Informationen im News-Ticker.
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Anke Rehlinger (SPD) im Porträt: Leichtathletik-Rekordhalterin wird wohl Saarland-Ministerpräsidentin

Anke Rehlinger hält einen Landesrekord im Kugelstoßen und wird nach der Landtagswahl im Saarland Ministerpräsidentin. Die SPD-Spitzenkandidatin im Porträt.
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Landtagswahl im Saarland 2022: Die Ergebnisse im Wahlkreis Neunkirchen

Die Landtagswahl im Saarland steht am 27. März 2022 an. Alle Ergebnisse im Überblick.
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Landtagswahl im Saarland 2022: Die Ergebnisse im Landkreis Merzig-Wadern

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Landtagswahl im Saarland 2022: Die Ergebnisse im Landkreis St. Wendel

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Landtagswahl im Saarland 2022: Die Ergebnisse im Landkreis Saarpfalz-Kreis

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Landtagswahl im Saarland 2022: Die Ergebnisse im Wahlkreis Saarlouis

Die Landtagswahl im Saarland ging am 27. März 2022 über die Bühne. Hier finden Sie die Ergebnisse im Wahlkreis Saarlouis.
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Landtagswahl im Saarland 2022: Die Ergebnisse im Wahlkreis Saarbrücken

Die Landtagswahl im Saarland fand am 27. März 2022 an. Hier gibt es die Ergebnisse aus dem Wahlkreis Saarbrücken.
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Grafiken und Karten: Alle Ergebnisse der Landtagswahl im Saarland

Alle Ergebnisse der Saarland-Wahl wie die Sitzverteilung finden Sie hier. Wir zeigen Ihnen zudem alle Daten aus Wahlkreisen und Gemeinden.
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Landtagswahl Saarland

Mit der Landtagswahl wird das saarländische Landesparlament mit Sitz in der Landeshauptstadt Saarbrücken gewählt. Die Legislaturperiode der Abgeordneten beträgt fünf Jahre.

Die Geschichte des saarländischen Landtags


Die saarländische Landtagswahl ist in der Landesverfassung von 1947 geregelt. Damals hieß es noch, dass alle zwei Jahre in einem der drei Wahlkreise Neuwahlen stattfinden sollten. Eine Reform setzte 1953 durch, dass der gesamte Landtag alle fünf Jahre neu gewählt wird. Damit wurde verhindert, dass sich ein unaufhörlicher Wahlkampf in den verschiedenen Wahlkreisen entwickelte.

Das Wahlverfahren der Landtagswahl im Saarland


Wählen können alle deutschen Staatsbürger über 18, die seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz im Saarland haben. Alle Wähler haben eine Stimme. Diese können sie an die Landes- und Wahlkreisliste einer Partei oder Wählergruppe geben. Insgesamt gibt es drei Listenwahlkreise: Saarbrücken (Stadtverband Saarbrücken), Saarlouis (Landkreise Saarlouis und Merzig-Wadern) sowie Neunkirchen (Landkreise Neunkirchen, St. Wendel und der Saar-Pfalz-Kreis). Von den Parteien wird je eine Liste pro Wahlkreis sowie eine Landesliste für das Saarland eingereicht. Ein Landeswahlvorschlag wird nur zugelassen, sofern es bereits einen Kreiswahlvorschlag für mindestens einen Landeswahlkreis gibt.

Insgesamt umfasst der saarländische Landtag 51 Abgeordnete. Die Zahl der Sitze wurde 1980 von 50 auf 51 erhöht, um Pattsituationen zu vermeiden. 41 davon werden über die Wahlkreislisten der drei Wahlkreise gewählt. Die restlichen zehn werden über die Landesliste bestimmt. Dem Landtag steht der Landtagspräsident vor, der von den Abgeordneten gewählt wird. Neben dem Führen der Landtagsgeschäfte übt der Präsident das Hausrecht und die Polizeigewalt im Landtag aus. Derzeit wird diese Position von Stephan Toscani (CDU) bekleidet.

Die Sitzverteilung des saarländischen Landtags


Die Landtags-Sitze werden nach dem d’Hondt-Verfahren verteilt. Diese auch Divisorverfahren mit Abrundung genannte Methode wird in Deutschland neben dem Saarland nur noch in Sachsen und Niedersachsen verwendet. Entwickelt wurde das Verfahren von dem belgischen Juristen Victor d’Hondt. Die abgegebenen Stimmen werden dabei nacheinander durch eins, zwei, drei und so weiter dividiert. Die entstehenden Höchstzahlen legen die Sitzverteilung im Landtag fest. Das d’Hondt-Verfahren stellt sicher, dass eine Proportionalität zwischen Mandaten und dem Stimmenverhältnis der Parteien herrscht.

Des Weiteren gibt es eine Hürde von fünf Prozent, die Parteien bewältigen müssen, um einen Sitz im Landtag zu erhalten. Diese Sperrklausel wurde 1952 im Saarland eingeführt und gilt auch in allen anderen 16 Bundesländern. Kleine Parteien haben es somit schwieriger, ein Landtagsmandat zu erzielen. Die Fünf-Prozent-Hürde dient dazu, eine Zersplitterung des Gremiums zu verhindern.

Historisch bedeutende saarländische Landtagswahlen


Bisher wurde 16-mal gewählt. Die erste saarländische Landtagswahl fand am 5. Oktober 1947 statt. Damals war das Saarland noch kein deutsches Bundesland, sondern ein französisches Protektorat. Zur Wahl standen lediglich vier Parteien: die Christliche Volkspartei des Saarlandes (CVP), die Sozialdemokratische Partei Saar (SPS), die Sozialdemokratische Partei Saar (DPS) und die Kommunistische Partei (KP). Erlaubt waren keine Parteien, die eine Wiedervereinigung des Saarlandes mit der Bundesrepublik Deutschland anstrebten. Nach der Wahl bildete die siegreiche CVP mit der zweitstärksten Kraft SPS eine Koalition. Statt Landtag wurde dieses erste Gremium Verfassungsgebende Versammlung genannt, da sie eine Verfassung für das Saarland verabschiedete.

Die folgenden zwei Wahlen wurden vom Konflikt über die Saarfrage überschattet. 1952 wurden unter anderem die DPS, die Deutsche Sozialdemokratische Partei (DSP) und die CDU Saar von der Wahl ausgeschlossen, da sie für eine Angliederung an Deutschland eintraten. Folglich forderten diese Parteien die Wähler auf, ungültige Stimmen abzugeben. Letztendlich waren 24,5 Prozent aller abgegebenen Stimmen bei der Landtagswahl 1952 ungültig. Die Bundesrepublik Deutschland wiederum erkannte die Wahl nicht an, da einem Großteil der Bürger nicht die Freiheit erlaubt wurde, ihre favorisierte Partei zu wählen. Wie bereits 1947 bildete die CVP nach der Wahl mit der SPS eine Koalition.

1955 fand die letzte Landtagswahl vor der Wiedervereinigung des Saarlandes mit Deutschland statt. Erstmals waren auch die Parteien DPS, DSP und die CDU Saar zugelassen. Diese drei Fraktionen schlossen sich im Heimatbund zusammen und bildeten nach der Wahl eine schwarz-rot-gelbe Koalition.1956 wurde der Luxemburger Vertrag beschlossen, wonach das Saarland wieder an die Bundesrepublik angegliedert wurde und zum zehnten deutschen Bundesland wurde.

Die Landtagswahl 2017 im Saarland: Schwarz-Rot siegt


Die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl am 26. März 2017 betrug 69,7 Prozent. Als erfolgreichste Partei etablierte sich die CDU, die mit 40,7 Prozent am stärksten abschnitt und im Vergleich zur letzten Wahl Stimmen dazugewann. An zweiter Stelle folgte die SPD mit 29,6 Prozent. Weiterhin drittstärkste Kraft blieb die Linke, die allerdings drei Prozentpunkte gegenüber der vergangenen Wahl einbüßte. Die AfD schaffte bei erstmaliger Wahlteilnahme mit 6,2 Prozent den Einzug in den Landtag. Alle weiteren Parteien – unter anderem Grüne, FDP, Familien- und Piratenpartei – scheiterten an der Sperrklausel von fünf Prozent. Insgesamt hatten es 16 Parteien auf die Wahlkreis- oder Landesliste geschafft. Parteien, die bis zur Wahl nicht im Landtag vertreten waren, mussten 300 Unterstützungsunterschriften vorlegen, um zugelassen zu werden.

Wie schon bereits vor der Wahl angekündigt, führten CDU und SPD anschließend ihre schwarz-rote Koalition fort. 41 der 51 Landtagssitze wurden von den beiden Parteien gefüllt, der Rest verteilte sich auf Linke (7) und AfD (3). Eine derartige Mehrheit gab es in keinem anderen deutschen Landesparlament. Der neue Koalitionsvertrag wurde am 3. Mai 2017 vorgestellt. Das Kabinett nahm am 17. Mai unter der Leitung von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer die Arbeit auf. Knapp ein Jahr später wurde Tobias Hans (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten gewählt, nachdem Kramp-Karrenbauer von Angela Merkel zur Generalsekretärin der CDU ernannt wurde.

Die Landtagswahl 2022 im Saarland: Wer kann sich durchsetzen?


Am 27. März 2022 findet die Wahl zum 17. Landtag des Saarlandes statt. Eine Umfrage vom 24. November sieht die SPD bei dieser Wahl mit 33 Prozent an der Spitze und fünf Prozentpunkte vor der CDU. Ein derart starkes Abschneiden der SPD war zum letzten Mal 1994 vorgekommen. Noch vor einem Jahr lagen die beiden Parteien fast gleichauf (SPD: 42 Prozent, CDU: 39 Prozent). An dritter Stelle sieht die Umfrage die AfD mit neun Prozent, dicht gefolgt von den Grünen und FDP (jeweils acht Prozent). Gerade noch in den Landtag könnte es die Linke schaffen (sechs Prozent), die sich bei der Wahl 2017 noch als drittstärkste Kraft hervorgetan hatte.

Als Spitzenkandidat für die CDU tritt Ministerpräsident Tobias Hans an, der mit einer überwältigenden Mehrheit auf Platz eins der Landesliste gewählt wurde. Erstmals geht die CDU mit einer gleichen Menge an männlichen und weiblichen Kandidaten ins Rennen, was vielerorts als „historisch“ angesehen wurde.

Gute Chancen darf sich außerdem Anke Rehlinger von der SPD ausmalen. Die Wirtschaftsministerin war bei einer Saarland-Trend-Umfrage sogar die bevorzugte Kandidatin für das Amt des Ministerpräsidenten. 42 Prozent aller Befragten favorisierten sie als Regierungschefin, Tobias Hans dagegen nur 39 Prozent. Für die Linken tritt Barbara Spaniol an, die im November 2021 aus der Fraktion ausgeschlossen wurde und anschließend die Fraktion Saar-Linke gründete. Den Streit innerhalb der Partei bezeichnete sie angesichts der anstehenden Wahlen allerding als nebensächlich.

Großen Wirbel gibt es im Vorfeld der Wahl bei der AfD. Das Landgericht erklärte die Landtagswahlliste der Partei für den Wahlkreis Saarbrücken rund zwei Monate vor der Wahl als ungültig. Zum einen sei der Parteivorstand unrechtmäßig im Amt, weshalb auch die Einladung zur Wahl der Liste ungültig sei. Außerdem seien neun Parteimitglieder keine rechtmäßigen Mitglieder der AfD gewesen, was das Ergebnis der Wahl verfälscht habe. Wenn die Partei nicht im Wahlkreis Saarbrücken antreten kann, könnte es sehr schwierig werden, die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden und in den Landtag gewählt zu werden.

Davon können andere Parteien nur profitieren – beispielsweise die FDP mit Spitzenkandidatin Angelika Hießerich-Peter oder die Grünen, die die Juristin Lisa Becker ins Rennen schicken.

Landtagswahl im Saarland 2022: Wann gibt es ein Ergebnis im Landkreis Saarlouis?

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