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Lauterbach: Soziale Medien sind Schuld an geringer Nachfrage von Novavax

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Die Politik hatte große Hoffnungen in den neuen proteinbasierten Impfstoff gesetzt. Doch die werden enttäuscht. dpa
Die Politik hatte große Hoffnungen in den neuen proteinbasierten Impfstoff gesetzt. Doch die werden enttäuscht. dpa © Karl-Josef Hildenbrand

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach führt die geringe Nachfrage nach dem Corona-Impfstoff von Novavax auch auf eine Kampagne gegen das Vakzin in sozialen Medien zurück.

Berlin - Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach führt die geringe Nachfrage nach dem Corona-Impfstoff von Novavax auch auf eine Kampagne gegen das Vakzin in sozialen Medien zurück. Das Mittel sei noch während seiner Beschaffung diffamiert worden, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch im ZDF-«Morgenmagazin». «Es wurde sogar darüber spekuliert, der Impfstoff würde dazu führen, dass Krebsgeschwulste entstehen würden. Das ist natürlich blanker Unsinn.» Es sei ein sicherer und guter Impfstoff. Er hoffe, dass sie Nachfrage noch anziehe. «Wir stellen den Impfstoff jetzt auch, diesen guten Impfstoff, auch über die Hausärzte, die Fachärzte zur Verfügung und über die Impfzentren und hoffen, dass er dann noch mehr angenommen wird.»

Beim Novavax-Mittel Nuvaxovid handelt sich um einen Proteinimpfstoff - also eine andere Technologie als bei den bisher zumeist eingesetzten mRNA-Präparaten von Pfizer und Moderna, gegen die manche Menschen Bedenken haben. Erste Bundesländer hatten vor knapp zwei Wochen damit begonnen, den neuen Impfstoff zu verabreichen. (dpa)

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