+
Die CSU legt SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann den Rücktritt nahe.

Edathy-Affäre

CSU legt Oppermann Rücktritt nahe

München - Die CSU erhöht in der Edathy-Affäre den Druck auf den Koalitionspartner SPD. Vor allem auf SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann.

Nach dem Sturz von Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich legte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer am Sonntagabend Oppermann den Rücktritt nahe. „Neben dem juristischen Hin und Her gibt es eine klare politische Verantwortung. Die muss Oppermann übernehmen“, sagte Scheuer. CSU-Chef Horst Seehofer hatte am Samstag ultimativ Aufklärung über die Aussagen von Oppermann in der Affäre um den SPD-Politiker Sebastian Edathy verlangt. Die CSU-Spitze ist mit den bisherigen Erklärungen nicht zufrieden. Oppermanns Aussagen seien „welt- und politikfremd“ und deshalb „völlig unglaubwürdig“, sagte Scheuer.

Affären: Diese Politiker sind NICHT zurückgetreten!

Affären: Diese Politiker sind NICHT zurückgetreten!

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump schaut Sonnenfinsternis - und macht sich mit einer Aktion zum Gespött
US-Präsident Donald Trump hat die Sonnenfinsternis in den USA vom Weißen Haus aus verfolgt. Und erwischte mal wieder ein Fettnäpfchen.
Trump schaut Sonnenfinsternis - und macht sich mit einer Aktion zum Gespött
Trump will Kampf in Afghanistan verschärfen
Seit 16 Jahren kämpfen US-Soldaten in Afghanistan. Der Erfolg ist umstritten. Donald Trump war einer der größten Kritiker der US-Operation am Hindukusch. Er ließ sich …
Trump will Kampf in Afghanistan verschärfen
Anschlag auf Autos der Abgeordneten Michelle Müntefering
Erneut sind Autos einer Politikerin im Ruhrgebiet von Unbekannten durch einen Brandanschlag beschädigt worden. Traf es während des NRW-Landtagswahlkampfes einen …
Anschlag auf Autos der Abgeordneten Michelle Müntefering
Gabriel wirft Merkel mehrfachen Wortbruch vor
Kanzlerin Merkel verspricht, keine Sozialleistungen zu kürzen, um Lücken bei der Bundeswehr zu stopfen. Vizekanzler Gabriel glaubt ihr kein Wort. Er fordert von Merkel …
Gabriel wirft Merkel mehrfachen Wortbruch vor

Kommentare