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Ludwig Spaenle macht’s möglich: Die traditionell verfeindeten Lehrerverbände haben eine gemeinsame Erklärung gegen die Streichung von Lehrerstellen verfasst.

Gemeinsame Erklärung

Lehrer verbünden sich gegen Spaenle

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München - Ludwig Spaenle macht’s möglich: Die traditionell verfeindeten Lehrerverbände haben eine gemeinsame Erklärung gegen die Streichung von Lehrerstellen verfasst.

Von der Ankündigung der CSU-Staatsregierung seien sie „erschüttert, verärgert, getäuscht und betroffen“, heißt es in der Resolution. Sie wurde vom Bayerischen Philologenverband initiiert, unterzeichnet haben sie auch der im Volksschullehrerverband verankerte BLLV, der Bayerische Realschullehrerverband, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Katholische Erziehergemeinschaft (KEG) sowie der Verband der Berufsschullehrer.

Es ist die erste gemeinsame Aktion der Verbände seit etlichen Jahren – und das, obwohl sie wegen bevorstehender Personalratswahlen eigentlich besonders im Wettbewerb stehen. In der Resolution heißt es weiter, Lehrerstellen zu streichen sei „ein volkswirtschaftlicher Wahnsinn“. Alle Stellen müssten an den Schulen erhalten bleiben – „an den Schulen“ ist in der Resolution unterstrichen. Die Lehrer geben sich also nicht mit der nachgeschobenen Erklärung zufrieden, dass die Stellen insgesamt im Bildungsbereich verbleiben würden, also lediglich von Schule auf Hochschule verschoben würden. Dies betonte der Kultusminister am Freitag erneut. „Angesichts immer neuer Zusatzaufgaben müssen neue Stellen im Haushalt für mehr Lehrkräfte geschaffen werden“, betonen die Lehrer.

Der Streit wird weitergehen: Die SPD kündigte an, kommende Woche erneut im Landtag vorstellig zu werden. Manche Lehrerverbände denken über öffentliche Massenversammlungen nach. Und Ministerpräsident Horst Seehofer will die Lehrer zum Krisengipfel empfangen.

dw

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