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Auf Liste 1, Platz 11, wird’s bunt. Auf diesem Platz will die CSU Leslie Mandoki ins Rennen um ein Landtagsmandat schicken.

Schillernder CSU-Kandidat

Leslie Mandoki will auf Platz 11 in den Landtag

München – Auf Liste 1, Platz 11, wird’s bunt. Auf diesem Platz will die CSU Leslie Mandoki ins Rennen um ein Landtagsmandat schicken. Der Musikproduzent gilt als schillerndster Kandidat bei der Listenaufstellung am Samstag in München.

 300 CSU-Delegierte aus München und Oberbayern werden über die genaue Reihenfolge entscheiden, bisher ohne öffentlichen Ärger und anonyme Anfeindungen. Mandoki kommt selbst nicht, hat aber eine Videobotschaft vorbereitet.

Von Oberbayern dürfte der Wahlerfolg der CSU insgesamt abhängen. 2008 hatte ein historisch schlechtes Ergebnis von 39,3 Prozent die Alleinregierung im Landtag beendet. Ex-Parteichef Erwin Huber verlangt deshalb von Oberbayern bei der Landtagswahl im Herbst ein Ergebnis von mindestens 55 Prozent.

Das personelle Angebot ist prominenter als 2008. Für Platz 1 kandidiert Regierungschef Horst Seehofer, der bisher kein Landtagsmandat hat. Ihm folgt Ilse Aigner, bisher Bundesagrarministerin. Die 48-Jährige, Vorsitzende des größten Bezirksverbands Oberbayern, wechselt in die Landespolitik. Durch einen guten Listenplatz abgesichert werden soll der Münchner Ludwig Spaenle auf 3, gefolgt von den Ministerkollegen Christine Haderthauer und Marcel Huber, Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet sowie den Spitzenkandidaten der Frauen Union und Jungen Union, Mechthild Wittmann und Martin Huber. Weiter hinten tritt Ex-Kunstminister Thomas Goppel an.

cd

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