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Die bayerische FDP-Vorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer

Leutheusser-Schnarrenberger berichtet

Schwarz-Gelb stand am Rande des Bruchs

Aschaffenburg - Die bayerische FDP-Vorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat den Koalitionspartner CSU und deren Parteichef Horst Seehofer scharf angegriffen.

Die schwarz-gelbe Koalition im Freistaat habe nach der abrupten Abkehr der CSU von den Studiengebühren am Rande des Bruchs gestanden, sagte die Bundesjustizministerin am Samstag auf dem FDP-Landesparteitag in Aschaffenburg. "Seehofer hat seinem Spitznamen Drehhofer mal wieder alle Ehre gemacht. Nicht wir sind umgefallen, die CSU ist auf ganzer Linie umgefallen."

Die FDP-Spitze in Bayern hatte lange Widerstand gegen die Abschaffung der Studiengebühren geleistet, dann aber dem Druck des Koalitionspartners nachgegeben. Im Gegenzug handelte die FDP zusätzliche Ausgaben für die frühkindliche und berufliche Bildung und eine größere Summe für die Schuldentilgung aus. Die etwa 400 Delegierten des Parteitags sollen diesen Kompromiss absegnen.

dpa

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