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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

Kampf gegen Terrorgruppe

Von der Leyen: Keine deutschen Soldaten gegen IS

Berlin - Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich gegen die Entsendung deutscher Soldaten für den Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) ausgesprochen.

„Es wird keine Kampftruppen in Syrien und im Irak geben“, sagte sie am Montag in der ZDF-Sendung „Was nun, Frau von der Leyen?“. Den Vorschlag aus den Reihen der Grünen, die Bundeswehr könne im Rahmen eines UN-Mandats in der Region aktiv werden, nannte sie „wohlfeil“.

Auf die Frage, ob die aktuellen Pannen bei der Bundeswehr nicht zeigten, dass ihr Anspruch, Deutschland müsse sich international stärker engagieren, zu ambitioniert gewesen sei, antwortete die Ministerin: „Kann man sich vorstellen, dass sich Deutschland bei Ebola, in der Ukraine oder im Nordirak heraushält?“

Zu einer aktuellen Umfrage, wonach die Mehrheit der Deutschen ihr nicht zutraut, die Probleme im Rüstungsbereich zu lösen, sagte von der Leyen: „Ich muss mich überhaupt auch erst beweisen.“ Die Einschätzung, sie benutze das Verteidigungsministerium als Sprungbrett für eine Kanzlerkandidatur, wies sie zurück. „Ich kann mir auch in meiner Generation nur Angela Merkel als Bundeskanzlerin vorstellen“, bekräftigte von der Leyen.

Das ist die Terrorgruppe ISIS

Terrorgruppe in Syrien: Das will der Islamische Staat

dpa

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