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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen beim feierlichen Gelöbnis der Bundeswehr

Ministerin stellt andere Forderung

Lieber „motivierte Experten“: Von der Leyen äußert sich zur Wehrpflicht-Debatte

Deutschland diskutiert im Sommer über ein Comeback der Wehrpflicht. Ministerin Ursula von der Leyen ist allerdings gegen eine Wiedereinführung - und äußert einen anderen Wunsch.

Berlin - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen steht einer Wiedereinführung der Wehrpflicht weiterhin ablehnend gegenüber. „Heute geht es zunehmend um Cyberattacken, hybride Kriege, asymmetrische Bedrohungen durch Terroristen oder um die Stabilisierung gefährdeter Staaten wie Mali und Irak, damit diese nicht in Chaos, Gewalt und Vertreibung versinken“, sagte die CDU-Politikerin der Bild am Sonntag. „Für solche Aufgaben brauchen wir hochtrainierte und motivierte Experten, echte Profis.“

Die Debatte um eine Wiedereinführung bezeichnete die Ministerin aber als wichtig, weil diese den hohen Wert benenne, den der Dienst der Soldaten für Deutschland bedeute. „Statt einer Rückkehr zur alten Wehrpflicht wünsche ich mir mehr Investitionen und gesellschaftliche Anerkennung für die Männer und Frauen in Uniform, die den Kopf für unsere Freiheit hinhalten.“

Die Diskussion war aufgekommen, nachdem CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer von bedauernden Stimmen in der Parteibasis über das Ende der Wehrpflicht und den Wunsch nach einer ersatzweisen Dienstpflicht bei Bundeswehr und im sozialen Bereich berichtet hatte.

Lesen Sie auch: CSU-Mann behauptet: Wehrpflicht-Vorstoß ist „ausgemachtes Sommertheater“

dpa

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