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Ex-Präsident García sollte eigentlich verhaftet werden. 

Staatsanwaltschaft ermittelte 

Korruptionsvorwürfe: Ex-Präsident erschießt sich kurz vor Verhaftung 

Bei seiner Festnahme griff der Ex-Präsident von Peru zur Waffe. Alan García schoss sich selbst in den Kopf, danach erlitt er drei Herzinfarkte. Jetzt ist er verstorben. 

Update 17.33 Uhr:

 Der frühere peruanische Staatschef Alan García ist tot. Der 69-Jährige starb am Mittwoch an den Folgen einer Schusswunde am Kopf, die er sich bei seiner Verhaftung wegen Korruptionsvorwürfen selbst zugefügt hatte. „Wir sind bestürzt über den Tod des ehemaligen Präsidenten Alan García“, schrieb der peruanische Staatschef Martín Vizcarra auf Twitter.

Die Justiz hatte eine zehntägige Untersuchungshaft des ehemaligen Präsidenten García (1985-1990 und 2006-2011) angeordnet, im Rahmen der Ermittlungen im Korruptionsskandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht. Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen ihn wegen mutmaßlicher illegaler Finanzierung seiner Wahlkampagne von 2006 mit Spenden von Odebrecht.

Perus Ex-Präsident García schießt sich bei Verhaftung in den Kopf 

Lima - Der frühere peruanische Staatschef Alan García hat sich bei seiner Verhaftung wegen Korruptionsvorwürfen selbst eine Schusswunde am Kopf zugefügt. „Der Ex-Präsident hat sich angeschossen“, sagte sein Anwalt Erasmo Reyna am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur Andina. Der Gesundheitszustand Garcías sei „kritisch“, erklärte die Gesundheitsministerin Zulema Tomás auf einer Pressekonferenz im Krankenhaus Casimiro Ulloa, in das der Ex-Präsident eingeliefert wurde.

García werde an einer Kopfverletzung operiert, teilte der Direktor des Krankenhauses mit. Nach seiner Einlieferung habe er drei Herzinfarkte erlitten, die Ärzte hätte ihn reanimieren können. Die Justiz hatte eine zehntägige Untersuchungshaft des ehemaligen Präsidenten (1985-1990 und 2006-2011) angeordnet, im Rahmen der Ermittlungen im Korruptionsskandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen García wegen mutmaßlicher illegaler Finanzierung seiner Wahlkampagne von 2006 mit Spenden von Odebrecht.

Perus Ex-Präsident García schießt bei Verhaftung auf sich selbst

García bestreitet, Odebrecht-Geld angenommen zu haben. „Mit darf nicht Menschen aufgrund von Spekulationen verhaften, das wäre eine große Ungerechtigkeit“, sagte García am Dienstagabend in einem Gespräch mit dem Sender RPP.

Vor einer Woche wurde der Ex-Präsident Pedro Pablo Kuczynski (2016-2018) ebenfalls wegen mutmaßlicher Korruption im Fall Odebrecht in Untersuchungshaft genommen. Odebrecht soll Hunderte Millionen Dollar Schmiergeld in ganz Lateinamerika gezahlt haben, um an lukrative Staatsaufträge zu kommen. Kuczynski trat vor einem drohenden Amtsenthebungsverfahren vor einem Jahr zurück. Am Dienstagabend wurde Kuczynski wegen Herzbeschwerden in ein Krankenhaus in Lima eingeliefert. Auch Kuczynski bestreitet, in den Korruptionsskandal verwickelt zu sein.

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