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Christian Lindner wird wohl der nächste FDP-Vorsitzende.

"Selbstbewusstsein aufbauen"

Lindner will wieder mehr Achtung für die FDP

Berlin - Der voraussichtliche FDP-Vorsitzende Christian Lindner sieht die Chance eines Neuanfangs für seine Partei. Ziel bleibe es aber, die gesellschaftliche Mitte zu erreichen.

 „Jetzt geht's darum, der Partei wieder ein bisschen Achtung zu geben, auch Selbstbewusstsein langsam wieder aufzubauen, ums uns dann mit den politischen Fragen zu beschäftigen“, sagte der FDP-Politiker am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“. Er habe noch keinen fertigen Plan, aber es sei wichtig, jetzt zu beraten, wohin der Weg der Liberalen führen kann. „Ich will nicht, dass die FDP nach links oder nach rechts geht.“ Ziel sei, die gesellschaftliche Mitte zu erreichen.

Diese Politiker treten vorerst aus dem Rampenlicht

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„Ich stehe für die Soziale Marktwirtschaft, aber einen fair geordneten Markt, der den Fleißigen, aber nicht den Rücksichtslosen belohnt. Für gesellschaftliche Liberalität“, sagte Lindner. Zur personellen Neuordnung seiner Partei meinte der nordrhein-westfälische FDP-Landesvorsitzende: „Wir sind für eine vielfältige Gesellschaft, also muss die FDP selbst auch mehr Vielfalt ausstrahlen.“ Das betreffe auch „die Einbindung von starken, qualifizierten Frauen“ in der Partei. Wolfgang Kubickis Kandidatur als stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender begrüße er.

dpa

dpa

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