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Weniger als zwei Wochen vor den Vorstandswahlen wird der Streit um künftige Spitzenämter immer verzwickter.
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Der ehemalige Parteichef Oskar Lafontaine drohte an, nur als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl bereitzustehen, wenn er auch Parteivorsitzender werde.
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Lafontaine steht für einen harten Oppositionskurs und wird vor allem von den Westverbänden unterstützt.
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Zuvor hatte Lafontaine außerdem angekündigt, nicht in einer Kampfkandidatur gegen den bislang einzigen Bewerber Dietmar Bartsch anzutreten. Damit spekuliert Lafontaine auf eine Rücknahme von Bartschs Kandidatur.
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Bartsch war bis vor Lafontaines Vorstoß der einzige Kandidat gewesen und erhält seine Kandidatur weiter aufrecht.
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Der amtierende Vorsitzende Klaus Ernst schloss nun ebenfalls nicht aus, gegen den bisher offiziell einzigen Bewerber Dietmar Bartsch anzutreten.
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Ernst äußerte Verständnis für Lafontaines Bedingung, die Spitzenkandidatur an das Parteiamt zu knüpfen. Ein Spitzenkandidat müsse die Inhalte der Partei maßgeblich mitbestimmen, sagte Ernst.
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Nun bringen auch die Frauen Bewegung in den Führungsstreit.

Die Linke: Diese Kandidaten kämpfen um den Vorsitz

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