+
Die Linke-Vorsitzende Katja Kipping fordert die Einführung eines neuen Schulfachs. 

„Public Viewing bei rassistischen Übergriffen“

Linke will „Neubürgerkunde“ in den Schulen

Berlin - Die Linke fordert mehr Information über Flüchtlinge und ihre Situation schon in den Schulen, um fremdenfeindliche Ausschreitungen künftig zu verhindern.

Man müsse im Unterricht über die Schicksale aufklären, „damit aus so einer anonymen Masse einfach ganz konkrete Menschen mit konkreten Geschichten und Schicksalen werden“, sagte die Linke-Vorsitzende Katja Kipping am Mittwoch im „ARD“-Morgenmagazin. In den Unterricht müsse „eine Art Neubürgerkunde“ sofort aufgenommen werden.

Kipping kritisierte, dass sich bei den Krawallen von Rechtsextremen im sächsischen Heidenau „Bürger mit der Picknickdecke hingesetzt haben und auch noch den braunen Mob angefeuert haben“. Es habe ein „public viewing bei rassistischen Übergriffen“ gegeben.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

May: So soll die Partnerschaft mit der EU nach dem Brexit funktionieren
Die britische Premierministerin Theresa May wird sich kommende Woche in einer Rede zur Partnerschaft ihres Landes mit der EU nach dem Brexit äußern.
May: So soll die Partnerschaft mit der EU nach dem Brexit funktionieren
Essener Tafeln nimmt nur noch Deutsche auf - aus diesem Grund
75 Prozent der Kunden der Essener „Tafel“ waren zuletzt Migranten. Darauf reagiert jetzt reagiert die Hilfsorganisation, die Lebensmittel an Bedürftige verteilt. 
Essener Tafeln nimmt nur noch Deutsche auf - aus diesem Grund
Özdemir rechnet in Bundestagsdebatte über Yücel mit AfD ab
Die AfD wollte den deutsch-türkischen Journalisten Yücel vom Bundestag für zwei umstrittene Texte maßregeln lassen. Doch einer nutzt die Debatte zu einem …
Özdemir rechnet in Bundestagsdebatte über Yücel mit AfD ab
Geld und Macht: EU-Länder treffen sich beim Sondergipfel
An diesem Freitag treffen sich die 27 bleibenden EU-Länder zum Sondergipfel in Brüssel. Haushalt? Wahlen? Die Themen kommen erstmal harmlos daher, aber sie haben es in …
Geld und Macht: EU-Länder treffen sich beim Sondergipfel

Kommentare