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Die Linke-Vorsitzende Katja Kipping fordert die Einführung eines neuen Schulfachs. 

„Public Viewing bei rassistischen Übergriffen“

Linke will „Neubürgerkunde“ in den Schulen

Berlin - Die Linke fordert mehr Information über Flüchtlinge und ihre Situation schon in den Schulen, um fremdenfeindliche Ausschreitungen künftig zu verhindern.

Man müsse im Unterricht über die Schicksale aufklären, „damit aus so einer anonymen Masse einfach ganz konkrete Menschen mit konkreten Geschichten und Schicksalen werden“, sagte die Linke-Vorsitzende Katja Kipping am Mittwoch im „ARD“-Morgenmagazin. In den Unterricht müsse „eine Art Neubürgerkunde“ sofort aufgenommen werden.

Kipping kritisierte, dass sich bei den Krawallen von Rechtsextremen im sächsischen Heidenau „Bürger mit der Picknickdecke hingesetzt haben und auch noch den braunen Mob angefeuert haben“. Es habe ein „public viewing bei rassistischen Übergriffen“ gegeben.

dpa

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