+
Die Linke-Vorsitzende Katja Kipping fordert die Einführung eines neuen Schulfachs. 

„Public Viewing bei rassistischen Übergriffen“

Linke will „Neubürgerkunde“ in den Schulen

Berlin - Die Linke fordert mehr Information über Flüchtlinge und ihre Situation schon in den Schulen, um fremdenfeindliche Ausschreitungen künftig zu verhindern.

Man müsse im Unterricht über die Schicksale aufklären, „damit aus so einer anonymen Masse einfach ganz konkrete Menschen mit konkreten Geschichten und Schicksalen werden“, sagte die Linke-Vorsitzende Katja Kipping am Mittwoch im „ARD“-Morgenmagazin. In den Unterricht müsse „eine Art Neubürgerkunde“ sofort aufgenommen werden.

Kipping kritisierte, dass sich bei den Krawallen von Rechtsextremen im sächsischen Heidenau „Bürger mit der Picknickdecke hingesetzt haben und auch noch den braunen Mob angefeuert haben“. Es habe ein „public viewing bei rassistischen Übergriffen“ gegeben.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Parteitag der CSU: „Ein typischer Seehofer“
Parteichef Horst Seehofer hat beim Bezirksparteitag die CSU München zur Einigkeit aufgerufen – völlig unnötig, sagen einige verärgert. Im Vorfeld gab es aber …
Parteitag der CSU: „Ein typischer Seehofer“
Republikaner vertagen Abstimmung über Aus von "Obamacare"
Die US-Republikaner haben ihre Abstimmung über das Gesetz zur Abschaffung der Gesundheitsreform von Ex-Präsident Barack Obama ("Obamacare") vertagt.
Republikaner vertagen Abstimmung über Aus von "Obamacare"
Merkel will neuen Anlauf bei TTIP-Verhandlungen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für einen neuen Anlauf in den Verhandlungen für das Freihandelsabkommen TTIP der EU mit den USA ausgesprochen.
Merkel will neuen Anlauf bei TTIP-Verhandlungen
Darum stehen Von der Leyens Kampfdrohnen-Pläne vor dem Aus
Die Bundeswehr will mit bewaffneten Drohnen Gegner angreifen. Doch das Rüstungsprojekt steht vor dem Aus. 
Darum stehen Von der Leyens Kampfdrohnen-Pläne vor dem Aus

Kommentare