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Dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy wird der Besitz kinderpornografischen Materials vorgeworfen.

Suche nach undichter Stelle

LKA-Bericht zu Edathy nur für wenige einsehbar

Hannover - Nach dem Bekanntwerden von Details aus dem Abschlussbericht zu den Ermittlungen gegen den SPD-Politiker Sebastian Edathy forscht die Justiz nach der undichten Stelle.

Auf den Bericht des Landeskriminalamts Niedersachsen hätten kaum mehr als ein Dutzend Menschen Zugriff gehabt, sagte der Abteilungsleiter im Justizministerium, Thomas Hackner, am Mittwoch im Rechtsausschuss des Landtags in Hannover. Alle betroffenen Mitarbeiter müssten nun Erklärungen abgeben, dass sie nicht die undichte Stelle seien.

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat ein Verfahren wegen Geheimnisverrats eingeleitet, weil Medien vorab über Inhalte berichtet hatten. In dem Bericht sieht das LKA demzufolge den Nachweis erbracht, dass Edathy sich im Internet auch Bilddateien mit strafbarem kinderpornografischen Inhalt beschafft hat.

dpa

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